Pumberger: "Bittner ist für ein Drittel des Defizits der Krankenkassen verantwortlich"

Wien, 2001-11-29 (fpd) - "Gesundheitsstaatssekretär Waneck ist ein guter Radiologe, aber ein schlechter Gesundheitsstaatssekretär, urteilte der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner in der neuesten Ausgabe eines Hochglanzmagazins, ohne uns wissen zu lassen, wie er den auf diesen Schluß gekommen ist", faßte der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger eine Wortspende des WGKK-Obmannes zusammen. ****

"Wollte uns Bittner damit sagen, daß Waneck ein guter Gesundheitsstaatssekretär wäre, wenn er sich vorher nicht mit der Radiologe beschäftigt hätte? Oder ist überhaupt jeder Österreicher ein besserer Staatssekretär, solange er nur kein Radiologe ist? Derartige Aussagen entbehren natürlich jeglicher Grundlage. Das wäre ja gerade so, als würde ich behaupten, Bittner ist zwar ein guter Druckereiarbeiter, aber ein schlechter Kassenobmann", folgerte Pumberger.

"Faktum ist allerdings, daß Österreich heuer mit einem Abgang bei den Krankenkassen in der Höhe von etwa drei Milliarden Schilling rechnen muß. Knapp eine Milliarde davon stammt von der Wiener Gebietskrankenkasse. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil weder ein Drittel der Österreicher in Wien leben, noch ein Drittel der Patienten ihre Ansprüche an die Wiener Gebietskrankenkasse richten. Vielleicht ist Bittner einfach nur ein schlechter Obmann? Niemals würde ich allerdings behaupten, daß dies irgend etwas mit seiner vorherigen Tätigkeit in der Druckereibranche zu tun hat", schloß Pumberger. (Schluß)

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