Haupt: Soziale Aspekte bei Pensionserhöhung im Vordergrund

Mittlere und kleine Pensionen profitieren in vollem Umfang

Wien (BMSG/OTS) - "Mit der Pensionsanpassung für 2002 ist es der Bundesregierung gelungen, den sozialen Aspekt in hohem Maße zu berücksichtigen. Kleine und mittlere Pensionen bis zu rund 10.500 ATS erhalten eine Erhöhung von 2,9 Prozent und damit eine Steigerung in der gleichen Höhe, wie sie von den Seniorenvertretern immer wieder als volle Inflationsabgeltung gefordert wurde. Das sind immerhin 54 Prozent der Bezieherinnen und Bezieher einer Pension", bekräftigte Sozialminister Mag. Herbert Haupt.

Dass im Budget ursprünglich nur 4,8 Mrd. ATS vorgesehen waren und dieser Betrag nun um 1,3 Mrd. ATS aufgestockt wurde, sei doch ein Beweis für die Ernsthaftigkeit der Bemühungen seitens der Bundesregierung und seines Ressorts, so der Minister, was auch die Seniorenvertreter anerkannt hätten.

Haupt erinnerte daran, dass die Kommission zur langfristigen Pensionssicherung in ihrem Gutachten für das Jahr 2002 eine Bandbreite zwischen 1,0 Prozent und 1,7 Prozent errechnet habe. Die Bundesregierung hätte nun von einer ausschließlich linearen Pensionserhöhung mit einem gleichen Prozentsatz für alle Abstand genommen und der sozialen Sicherstellung der kleinen und mittleren Pensionen den Vorzug gegeben.

Der Bundesminister forderte die Seniorenvertreter auf, die Bemühungen der Bundesregierung anzuerkennen und das von beiden Seiten erreichte Ergebnis, auch unter dem Aspekt der nachhaltigen Sicherung unseres Pensionssystems und der angespannten Budgetlage, als ein gutes Ergebnis zu bezeichnen. "Alle Meldungen und Aussagen der Pensionistenvertreter, dass es zu einer Kürzung der Pensionen kommen werde, weise ich zurück", so Haupt.

In der in freundlicher Atmosphäre stattgefundenen letzten Verhandlungsrunde hätten sich alle Verhandlungspartner bemüht, einen Konsens zu finden, betonte Haupt abschließend. (Schluss) bxf

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