Quantensprung in der Brustkrebsdiagnose

Pittermann eröffnet Mammotomieanlage im Wilhelminenspital

Wien, (OTS) Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker und Institutsvorstand Prim. Univ. Prof. Dr. Helmut UMEK stellten heute eine neue Mammotomieanlage im Zentralröntgeninstitut des Wilhelminenspitals vor.

Da das Röntgeninstitut des Wilhelminenspitals über eines der größten Untersuchungskollektive Wiens verfügt - rund 1.700 Untersuchungen im Jahr 2000 - und schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der weiterführenden Diagnostik tätig ist, wurde es mit einer neuen Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Brustkrebs ausgestattet. Die Stadt Wien investierte rund 4,5 Millionen Schilling in Anschaffung und Installation des neuen Gerätes.

"Ich freue mich, dass die PatientInnen durch diese Großinvestition noch rascher Klarheit über eine mögliche Erkrankung bekommen. Eine rasche Diagnostik ermöglicht den frühzeitigen Beginn einer Behandlung oder Therapie und erhöht so im Krankheitsfall die Heilungschancen", so Stadträtin Pittermann.****

Früherkennung von Brustkrebs ist wichtig

Brustkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. In Wien sind ein Fünftel aller Krebstoten auf Brustkrebs zurückzuführen, etwa jede achte Frau erkrankt daran. Diese Tatsache hat weltweit zu einer Zunahme der Brustuntersuchungen geführt. Ziel der Untersuchungen ist die Früherkennung von Brustkrebs.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung ambulant durchgeführter Untersuchungen stark zugenommen, um einerseits eine exakte Krebsdiagnostik zu erstellen und andererseits unnötige Operationen zu vermeiden. Die Mammotomieanlage (MAMMOTEST Plus S) im Wilhelminenspital hat sich dabei in Fachkreisen als eine äußerst präzise und patientenfreundliche Untersuchungsmethode erwiesen.

Minimierung von Untersuchungszeiten und Strahlenbelastung

Die Patienten liegt in bequemer Bauchlage auf einem Bett mit vorgesehenen Öffnungen für die Brust. Die zu untersuchende Gewebsveränderung wird mittels Röntgenaufnahme abgebildet. Dabei kommt jedoch kein konventioneller Röntgenfilm, sondern digitale Sofortbildtechnik zur Anwendung. Dadurch werden sowohl Untersuchungszeiten als auch die Strahlenbelastung minimiert. Mittels eines Computerprogramms wird der genaue Punkt der Gewebsveränderung errechnet. Anschließend werden mit einer feinen Nadel Gewebsproben entnommen. Durch die neuartige Technik können bei einer Untersuchung ausreichend große Gewebsproben entnommen werden, um eine repräsentative histologische Untersuchung zu gewährleisten.

Der gesamte Eingriff ist für die Patientin nahezu schmerzfrei, nach der Untersuchung ist lediglich eine ca. 3 mm große Einstichstelle zu erkennen. Anhand der MAMMOTEST Plus S-Methode kann eine genaue Abklärung von Brustveränderungen erfolgen. In vielen Fällen kann dadurch auf einen operativen Eingriff verzichtet werden. (Schluss) bw

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