LHStv. Onodi: Pensionen: Erhöhungen deutlich zu gering ausgefallen

Vergangene Teuerungsrate durch bundespolitischen Belastungskurs nicht einmal ansatzweise abgegolten

St. Pölten, (SPI) - "Die seitens der Regierung den Pensionistinnen und Pensionisten zugebilligte Pensionserhöhung um armselige 1,1 Prozent zeigt mehr als deutlich die Respektlosigkeit, mit der diese Regierung der Älteren Generation gegenübertritt. Man hätte sich zumindest erwarten können, dass den Pensionisten eine Erhöhung in annehmbarer Nähe der Inflationsrate angeboten wird, zumal gerade die älteren Menschen durch zahlreiche Gebührenerhöhungen und zusätzliche Steuern im letzten Jahr massiv belastet wurden. Jene 1,1 Prozent sind jedenfalls ein Hohn, der Real-Einkommensverlust der Pensionisten wird damit nach den ohnehin sehr bescheidenen Pensionsanpassungen in den Jahren 2000 und 2001 unvermindert fortgesetzt", zeigt sich Niederösterreichs SP-Landesparteivorsitzende, LHStv. Heidemaria Onodi, empört über die extrem niedrige Erhöhung der Pensionen.****

Die Wertsicherung der Pensionen ist mit jenen 1,1 Prozent sicher nicht gegeben, da sich die Inflationsrate gemäß der Erwartungen der Experten auch im kommenden Jahr deutlich über 2,5 Prozent bewegen wird. Zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten erhalten damit nicht nur real weniger Geld, es wird auch ihre Kaufkraft geschwächt, was besonders in Zeiten eines sich ohnehin abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwungs kurzsichtig und gefährlich ist. "Ich sehe die Bundesregierung in höchster Argumentationsnot gegenüber den Pensionistinnen und Pensionisten, zudem ja auch viele Versprechungen aus dem Vorfeld der Verhandlungen gebrochen wurden. Mit der Älteren Generation derart respektlos umzugehen wird nicht ohne Folgen bleiben", so Onodi.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN