Ferrero-Waldner ehrt Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission - BILD (web)

Augenarzt Dr. Karl Rigal (46) wurde für sein ehrenamtliches Engagement in den Armutsgebieten der Erde ausgezeichnet. Der Oberarzt am Wiener Hanusch-Krankenhaus sprach sich für eine Erhöhung der Entwicklungszusammenarbeit aus.

Wien (OTS) - Gestern, Mittwoch 28. November 2001, ehrte BM Dr. Benita Ferrero-Waldner den Augenarzt Dr. Karl Rigal für sein ehrenamtliches Engagement bei der Christoffel-Blindenmission. Dr. Rigal stellt der Hilfsorganisation sein fachliches Wissen, aber auch seine tatkräftige Unterstützung bei Auslandseinsätzen in Pakistan, Tansania und Uganda zur Verfügung.

Dr. Karl Rigal, Oberarzt am Wiener Hanusch-Krankenhaus: "Ich weiß was Armut in Ländern wie Uganda und Pakistan bedeutet: Kinder erblinden oder müssen an Stelle ihrer blinden Eltern arbeiten, statt in die Schule zu gehen. Armut macht blind, weil medizinische Behandlungen ein unleistbarer Luxus sind. Tagesmärsche zum nächsten Arzt nicht möglich sind, weil diese Menschen nicht einfach von der Arbeit weg bleiben können. Die Chance, einmal aus dem Teufelskreis von Armut und Abhängigkeit ausbrechen zu können, ist für diese Menschen sehr gering."

Dr. Rigal forderte bei seiner Ehrung gemeinsam mit den beiden anderen Preisträgerinnen die österreichischen Bundesregierung auf, das Budget für die Entwicklungszusammenarbeit von derzeit 0,22% des Bruttoinlandprodukts (BIP) auf 0,7% anzuheben. "Entwicklungshilfe ist kein Almosen für ein paar Bedürftige! Entwicklungszusammenarbeit bedeutet langfristig Mittel bereitzustellen, um die weltweite Armut effektiv zu bekämpfen.", so Dr. Rigal.

Blindheit ist eines der weltweit größten Gesundheitsprobleme. Alle fünf Sekunden erblindet ein Mensch - jede Minute ein Kind. 80% der Blindheit wäre mit einfachsten Mitteln vermeidbar und jeder zweite blinde Menschen könnte mit der richtigen Behandlung wieder sehen!

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