Feurer: Verkauf von Trinkwasserreserven sowie Seen und Wälder ist strikt abzulehnen

Interessen der Österreicherinnen und Österreicher sind nicht verkäuflich

St. Pölten, (SPI) - Die FP/VP-Bundesregierung schickt sich an, das gesamte "Familiensilber" der Republik zu verscherbeln. Dabei wird auch nicht vor dem wichtigsten österreichischen Rohstoff - dem sauberen Trinkwasser - halt gemacht. Wir müssen froh sein, dass wir bedingt durch die geographische Lage und die Topographie unseres Landes, über so viel und vor allem reines Trinkwasser verfügen. Es spricht auch nichts dagegen, Wasser als Handelsware zu verkaufen. Was allerdings strikt abzulehnen ist, dass die Quellgebiete, die Seen und Wälder, die sich im Besitz des Staates und damit aller Bürgerinnen und Bürger befinden, veräußert werden sollen. Das wäre ein fataler niemals wieder gut zu machender Fehler. Trinkwasser ist ein immens wertvoller Rohstoff, der weltweit immer knapper wird. Es geht hier um die Interessen der gesamten Bevölkerung. Ein Verkauf der Trinkwasserreserven an private in- und ausländische Konzerne ist kategorisch abzulehnen", betont der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Werner Feurer.****

Auch bei der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sind den Privatisierungsplänen der FP/VP eine klare Absage zu erteilen. Die Trinkwasserversorgung in unserem Land ist vorbildhaft, da Genossenschaften und städtische Unternehmen auf hohe Qualitätsstandards achten. Außerdem befinden sich diese Unternehmen unter der Kontrolle und dem Einfluss der Öffentlichkeit. Bei privaten Betreibern hingegen stünden nicht die Versorgungsqualität oder der Ausbau des Leitungsnetzes im Vordergrund, sondern die eigene Gewinnmaximierung. Private würden also weniger reparieren oder kontrollieren, denn dies alles würde den Gewinn beeinträchtigen. Viel mehr wären empfindliche Preissteigerungen für die Konsumenten zu befürchten. Die Trinkwasserversorgung sowie die Seen und Wälder als Trinkwasserreservoirs müssen im öffentlichen Besitz bleiben, damit die Interessen der Menschen auch in Zukunft gewahrt bleiben", so Feurer.
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