FWV Wien: Wiener Restaurant-Krise gibt es nicht

Wien (OTS) - Der Obmann der Sektion Gastronomie des Wiener Wirtschaftsverbandes, Komm.-Rat Willhelm Turecek, weist mit Nachdruck darauf hin, dass aktuelle Medienberichte über eine Restaurant-Krise in Wien jeder Grundlage entbehrten.

"Ein Nobelwirt ist von Komm.-Rat Sailer, der zugleich Spitzenfunktionär der ÖVP in der Wiener Wirtschaftskammer ist, enttäuscht worden. Der Kauf des gleichnamigen Restaurants könnte begrenzt günstig gewesen sein. Deshalb ist ein Wirt nun in finanziellen Schwierigkeiten. Die Grotta Azzurra und die Drei Husaren landen im Ausgleich. Das ist alles. Von einer Krise der Branche zu sprechen ist unangebracht und substanzlos."

Warum manche Medien die Angelegenheit hochspielten, sei für ihn nicht nachvollziehbar.

"Es gibt Unternehmen, die es schwer haben. Die Kunden leiden unter den Rekord-Abgaben, unsere steuerlichen Belastungen bis hin zur Einkommenssteuer-Vorauszahlung machen den Gastronomen das Leben schwer, immer noch ist die Zurückhaltung bei Geschäftsessen spürbar. Auch BSE hat 2001 zu einem schwierigen Jahr gemacht. Was wir jetzt am wenigsten brauchen, ist, eine Krise wegen solcher Geschäftemacher herbeizureden."

Die Wiener Gastronomen hätten einen weltweit hervorragenden Ruf zu verteidigen. Wenn ein Unternehmer sich von einem anderen übervorteilt sähe, sei das kein Hinweis auf Probleme eines Berufsstandes.

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