Bank Austria: GPA steht vorbehaltlos hinter Betriebsrat

Generaldirektor Randa muss die Interessen der österreichischen Bankengruppe vertreten

Wien (GPA/ÖGB). "Die GPA steht vorbehaltlos hinter der Position der Bank-Austria Betriebsratsvorsitzenden Hedwig Fuhrmann. Die von Fuhrmann in einem Interview geäußerte Kritik, die kürzlich vorgestellten Managementstrukturen stünden im Widerspruch zum Bank der Regionen-Konzept, ist vollinhaltlich zu unterstützen", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, zu einer gestern veröffentlichten Stellungnahme.++++

Sallmutter erinnert daran, dass er bereits im Vorjahr nach bekannt werden des Zusammengehens von Hypo-Vereinsbank und Bank-Austria deponiert hatte, dass Größe allein kein Garant für Erfolg sei und die Interessen der Beschäftigten unbedingt zu wahren seien. Es sei äußerst befremdlich, wenn Abmachungen, die im vergangenen Jahr Grundlage für die Zustimmung des Betriebsrates waren, heute offensichtlich nichts mehr Wert sind.

Sallmutter fordert daher zum einen den Vorstand der Hypo-Vereinsbank München auf, die im Vorjahr getätigten Zusagen bezüglich eines Bank der Regionen-Konzeptes mit einer weit gehenden Autonomie der österreichischen Bankengruppe einzuhalten und zum anderen den Vorstand der Bank-Austria, keinen Millimeter von den ausgehandelten Vereinbarungen abzugehen. Insbesondere Bank-Austria Generaldirektor Gerhard Randa ist aufgefordert, sich im Vorstand der Hypo-Vereinsbank für die Interessen der österreichischen Bankengruppe und deren Beschäftigten stark zu machen.

ÖGB, 26. November 2001
Nr. 1014

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