Ein Klimt aus dem "Historischen" fürs Wohnzimmer

Neue Reproduktionstechnologie setzt Maßstäbe

Wien, (OTS) Ein Klimt aus dem Historischen Museum kann jetzt auch das Wohnzimmer des Normalbürgers zieren. Maßgeblich dafür ist eine neue Reproduktionstechnik, die in Wien von der Selenographischen Gesellschaft entwickelte Selenographie. Sie ermöglicht die Herstellung von Kopien in Verbindung von digitaler Spitzentechnologie mit handwerklicher Malkunst, die auf den ersten Blick nicht vom Original zu unterscheiden sind. Am Montag wurde die neue Technik im Historischen Museum der Stadt Wien von Hofrat Dr. Günther Düriegl gemeinsam mit Manfred Thumberger und Hans Weiss von der Selenographischen Gesellschaft und Dr. Thomas Lachs vom Verein der Freunde des Historischen Museums der Stadt Wien präsentiert. Dabei wurde auch eine Reihe von Reproduktionen von Ölgemälden des Historischen Museums gezeigt, die in Zukunft zu Preisen zwischen Euro 267 und Euro 1.170 zu erwerben sind.
Da das Verfahren der Reproduktion in Zusammenhang mit der digitalen Erfassung und Abspeicherung der Museumsbestände auf neuester technischer Basis steht, ergeben sich auch für das Historische Museum - und für die Museumsarbeit überhaupt - neue Perspektiven.****

Die digitale Erfassung ist mit dem neuen Workflow System der Selenographischen Gesellschaft zu einem Bruchteil des bisher üblichen Kosten- und Zeitaufwandes möglich, die entsprechenden Daten sind keinem Alterungsprozess unterworfen und für alle Ewigkeit reproduktionsfähig.
Derzeit werden 1500 Ölbilder des Museums auf diesem Weg erfasst. Darüber hinaus kann das Museum eben die in der neuen Reproduktionstechnik gefertigten Bilder im Museumsshop verkaufen und erhält bei Verkäufen durch die Selenographische Gesellschaft Tantiemen. Das Staunen, das große Kunst immer auslöse, so Dir. Düriegl, könne damit eben auch reproduziert werden, zusätzlich gebe es noch Einnahmen.
Die neue Technologie:

Die Bilder mit einer Datenmenge erfasst, die mehr Bildinformationen enthält, als das Original selbst.

1. Von jedem Bild wird eine Datenmenge von über 500 Megabyte

aufgezeichnet.
2. Diese Daten werden digital bearbeitet, mit dem Original

verglichen, korrigiert und mittels eines aufwendigen Verfahrens mit farb- und lichtechten Spezialfarben auf Leinwand gebannt.
3. Durch eine abschließende, dem Originalbild entsprechende

Oberflächenbehandlung, entsteht schließlich die Selenographische Reproduktion.

Das Ergebnis garantiert dem Käufer nicht nur eine farb- und kontrastgetreue Kopie des Originals, sondern auch eine durch herkömmliche Druckverfahren unerreichbare Farbtiefe ohne erkennbaren Druckraster. Selbst für Kenner sind diese Reproduktionen auf den ersten Blick nicht vom Original zu unterscheiden.

Weitere Informationen über die Selenographie: www.selenographie.at/ (Schluss) gab

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