Hornegger für Umdenken in Sozialversicherungsanstalt der Bauern

Wien, 2001-11-26 (fpd) - Im Zuge der Sozialversicherungsgesetzänderung sei positiv hervorzuheben, daß das fiktive Ausgedinge wieder um 1%, von 28 auf 27% abgesenkt werden konnte, meinte heute der freiheitliche Abg. Franz Hornegger. ****

Ziel dieser Regierung müsse es aber sein, eine weitere Absenkung zu erreichen, führte Hornegger weiter aus. "Im Zuge der Neustrukturierung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, wie sie im Rahmen des Sozialänderungsgesetzes 2000 erfolgt ist, wurde auch die Verwaltung der Versicherungsträger neu geregelt, nämlich daß eine Hauptstelle in Wien, die zur Führung der Verwaltung eingesetzt wird und Regionalbüros in den einzelnen Bundesländern als Servicestellen für die Versicherungsnehmer installiert werden. Im neuen Sozialversicherungsgesetz gibt es für mich einen weiteren erfreulichen Punkt: Bäuerinnen wird die Zeit der Kindererziehung an die Pension angerechnet und erhalten für diese Zeit Krankenversicherungsschutz."

Nicht erfreulich aus bäuerlicher Sicht sei, daß von Seiten der Sozialversicherungsanstalt der Bauern neue Einnahmequellen auf Kosten der Beitragszahler geschaffen würden. "Für mich währe es weitaus sinnvoller, noch mehr im Bereich der Verwaltung einzusparen", so Hornegger, "wenn man sich die Berichte der letzten Tage in den Medien ansieht, wo von "Kassenkollaps" bis "Konkursfall Kassen" sich die Schlagzeilen füllen und die Krankenkassenprüfer ein düsteres Bild zeichnen. Besonders alarmierend sei die Lage der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Laut Berichten aus den Medien werde bis zum 30. Juni 2002 eine Verschuldung von 2,1 Mrd. Schilling vorausgesagt.

Wenn Einsparungen in der Verwaltung nicht mehr möglich seien, werde ein Umdenken in der Sozialversicherungsanstalt der Bauern unumgänglich sein. "Ein Eingliedern in ein größeres System, z.B. in die Gewerbliche Versicherungsanstalt oder in die ASVG wäre eine Zukunftsperspektive, bevor über Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen nachgedacht wird", so Hornegger. (Schluß)

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