Rechtsanwälte aus der EU und den Beitrittsstaaten kämpfen gemeinsam für Grund- und Freiheitsrechte

Konferenz erstmals in Wien

Wien (OTS) - Über Einladung von Dr. Peter Knirsch, Präsident der Rechtsanwaltskammer Wien, trafen sich am 24.11.2001 in Wien rund 50 Repräsentanten der Rechtsanwaltskammern aus Mitteleuropa inklusive Beitrittsstaaten. Das Ergebnis dieser Gespräche ist die Forderung nach künftig verstärktem gemeinsamen Auftreten innerhalb der EU zum Schutz der Grund- und Freiheitsrechte unter Einbeziehung der Beitrittländer.

Vertreter der Rechtsanwaltskammern aus Österreich, der BRD, Italien, Schweiz, Liechtenstein sowie Polen, Ungarn, Kroatien, Tschechien und Slowenien diskutierten in ihrer Konferenz am 24.11.2001 die Stellung und Akzeptanz der Rechtsanwälte als Garanten des Rechtsstaates in den einzelnen Ländern. Gerade die Vertreter aus den Reformstaaten erhoben die Forderung, das Bild des Rechtsanwaltes, geprägt durch Verschwiegenheit, unbedingte Treue zum Klienten und Unabhängigkeit, stärker im Bewußtsein der Gesellschaft zu verankern.

Knirsch: "Seit dem 11.09.2001 hat sich in Europa große Unsicherheit breit gemacht. Grundrechte, die lange erkämpft und für uns selbstverständlich waren, drohen als Folge der Ereignisse über Bord geworfen zu werden. Umso wichtiger ist es, der Stimme der Rechtsanwaltschaft Gehör zu verschaffen. Das wird uns nur in einem gemeinsamen konsequenten Auftreten gelingen."

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RA Dr. Elisabeth RECH
Rechtsanwaltskammer Wien
Tel.: 01/513 10 82

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