ÖVP von Wiener Hochhauskonzept enttäuscht

Wien, (OTS) Herb enttäuscht zeigte sich am Montag in einem Pressegespräch der Planungssprecher der Wiener Volkspartei GR Mag. Alexander Neuhuber über das Hochhauskonzept. Die Beliebigkeit werde zum Prinzip erhoben, es könne praktisch überall und nirgends gebaut werden. Überall insoferne, als das Konzept vorgebe in 300 Meter Fußentfernung zu einer S- oder U-Bahn-Station oder einer Straßenbahnkreuzung, das sei überall in Wien der Fall. Nirgends insoferne, da das Landschafts- und Stadtbild überall beeinträchtigt werde. Diese Situation führe bei Immobilienentwicklern zu Unsicherheit und mangelndem Vertrauen. Investoren seien dadurch auf den "Good will" von Bürokraten angewiesen.

Die Wiener ÖVP wolle eine offensive Stadtplanung und klar definierte Hochhausräume, wo auch echte Turmlandschaften entstehen könnten. Problematisch sei derzeit die Möglichkeit, einzelne Hochhäuser, wie "Zahnstocher" zu errichten.

Man benötige klare Kriterien für den Bau von Hochhäusern, klare Definitionen der Zonen, in den Turmlandschaften entstehen dürfen, klare Rahmenbedingungen für Investoren und Erleichterung und Beschleunigung von Bewilligungsverfahren.

Positiv bewertete der ÖVP-Mandatar die Aufbereitung und Darstellung der Hochhausmaterie auf der Internet-Seite der Stadt Wien ( www.wien.gv.at/stadtentwick ung/hochhaus/index.htm?S0=hochhauskonzept#P0 ). Das öffentliche Diskussionsforum sei ausgezeichnet gemacht und stelle einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Bürgermitbestimmung dar. (Schluss) fk

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