ARBÖ: 30 Prozent der Verkehrstoten der letzten Wochen waren nicht angegurtet

Wien (ARBÖ) - In der vergangenen Woche verunglückten zehn Menschen auf Österreichs Straßen, drei davon waren nicht angegurtet. Laut Unfallstatistik waren es heuer bereits 96 Pkw-Insassen, die ums Leben kamen, weil sie nicht angegurtet waren. Durch konsequente Verwendung von Gurt und Kindersitz könnten Menschenleben gerettet und veil Leid vermieden werden, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Viele Autolenker sind der Meinung, dass sie sich nicht anschnallen brauchen, da ihr Auto ohnehin über einen Airbag verfügt. Der ARBÖ warnt jedoch vor dieser lebensgefährlichen Annahme, denn der Airbag funktioniert nur in Kombination mit dem Gurt als Lebensretter. Trotzdem ist jeder zweite Österreicher ohne Gurt unterwegs, rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit.

Nach einer aktuellen ARBÖ-Erhebung ist nahezu jeder zweite Autolenker, Beifahrer oder Mitfahrer nicht angegurtet, fast ein Drittel der Kinder fahren ungesichert mit. "Eine unerfreuliche Zahl, die verdeutlicht, dass Verkehrssicherheit öffentlich, sichtbar und hörbar gemacht werden muss," so die ARBÖ-Verkehrssicherheitsexperten.

Der Griff zum Sicherheitsgurt sollte nach jedem Einsteigen in ein Fahrzeug, ob vorne oder im Fond, "automatisch" erfolgen. Den Lenker oder die Lenkerin trifft übrigens die Verpflichtung, für die ordnungsgemäße, sichere Kinderbeförderung Sorge zu tragen, so die ARBÖ-Verkehrssicherheitsexperten abschließend.

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