Neue Gesellschaft übernimmt Produktion des Steyr M1-Motors (1) - BILD (web)

Graz (OTS) - Der Geschäftsbereich "Motorenproduktion" der Engineering Center Steyr GmbH (ECS) in St. Valentin, NÖ, eines Tochterunternehmens von Magna Steyr, wird verkauft und unter dem Namen "Steyr Motors GmbH" in eine eigenständige Gesellschaft umgewandelt.

Käufer ist ein privates Konsortium, bestehend aus dem bisherigen Geschäftsbereichsleiter Ing. Rudolf Mandorfer, der gemeinsam mit einigen leitenden Mitarbeitern, Geschäftsfreunden und Vertriebspartnern 50 % der Gesellschaftsanteile halten wird, und dem ehemaligen österreichischen Verkehrsminister und Generaldirektor der Steyr-Daimler-Puch AG, Dr. Rudolf Streicher, der die zweiten 50 % erwirbt und Vorsitzender des Aufsichtsrates sein wird.

Die neue Gesellschaft übernimmt die bisher in der Motorenproduktion tätigen Schlüsselmitarbeiter und wird die Anzahl ihrer Beschäftigten mittelfristig auf 100 ausbauen.

Die Geschäftstätigkeit der neuen Gesellschaft umfasst die Produktion und den Vertrieb des Steyr M1-Motors, eines schnelllaufenden Dieselmotors mit Hochdruck-Direkteinspritzung, dessen konstruktive Besonderheit die Monoblock-Bauweise (Zylinderblock und -kopf bilden eine Einheit) ist. Durch seine hohe Dauerhaltbarkeit, seinen geringen Verschleiß und seinen günstigen Treibstoffverbrauch sehr wirtschaftlich, kommt der M1-Motor insbesondere in Booten, Sonderfahrzeugen und Baumaschinen zum Einsatz. Die Modellpalette umfasst 3-, 4-, 5- und 6-Zylinder-Motoren mit einem breiten Leistungsspektrum von 65 bis 250 PS.

Die neue "Steyr Motors GmbH" wird vorerst weiter am bisherigen Standort in St. Valentin tätig sein, in absehbarer Zeit jedoch die Motorenproduktion an einen neuen eigenen Standort im Raum Steyr verlegen, da Magna Steyr am Standort St. Valentin derzeit mit einem Investitionsaufwand von rund 300 Millionen Schilling neben Graz das zweite große Engineering-Kompetenzzentrum in Österreich errichtet. Dort werden nach der Inbetriebnahme im Frühjahr 2002 rund 300 hochqualifizierte Entwicklungsingenieure und -techniker beschäftigt sein, darunter rund 60 Motorenentwickler.

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