ÖAMTC: Schneeglatte Fahrbahnen sorgten für "Rutschpartien" in Tirol

Autofahrer einmal mehr vom Wintereinbruch überrascht

Wien (ÖAMTC-Presse) - Mit äußerst widrigen Wetterverhältnissen mussten sich Sonntagnachmittag die Autofahrer auf den Straßen in Tirol "anfreunden". Sie wurden einmal mehr vom Wintereinbruch überrascht.

Starke Schneefälle, gebietsweise Regen sowie teilweise Sichteinschränkungen sorgten auf den Straßen in Tirol vielfach für äußerst widrige Fahrbedingungen. Betroffen davon waren auch die Autobahnen und Hauptverbindungen in den Niederungen. Die Brenner Autobahn (A 13) wie auch die Inntal Autobahn
(A 12) zwischen Kufstein und Telfs waren abschnittsweise schneebedeckt. Auf schneeglatten Fahrbahnen ereigneten sich laufend Unfälle.

Besonders glatt waren die Straßen im Stadtgebiet und im Nahbereich von Innsbruck, berichtet der ÖAMTC. "Viele Autofahrer können sich nicht auf die geänderten Fahrbedingungen einstellen", so ein Exekutivbeamter gegenüber dem ÖAMTC. Nicht angepasste Geschwindigkeit sowie zu geringer Sicherheitsabstand waren meist die Ursache für zahlreiche "Ausrutscher", die allerdings durchwegs glimpflich verliefen. Manche Autofahrer waren sogar noch mit Sommerreifen ausgerüstet, teilt der ÖAMTC mit.

Für Fahrten über die wichtigen offenen Berg- und Passstraßen in Tirol reichten meist Winterreifen aus. Ketten waren nach Angaben des ÖAMTC unbedingt erforderlich für die Seefelder Straße (B 177) über den Zirler Berg, die Gerlos
Straße (B 165) zwischen Zell am Ziller und der Gerlos Passhöhe sowie für zahlreiche Nebenstraßen, unter anderem auch die Zufahrt zum Hintertuxer Gletscher oder auch die Zufahrten ins Kühtai.

Der ÖAMTC appelliert abschließend an alle Autofahrer, ihr Fahrzeug unbedingt mit entsprechender Winterbereifung auszustatten.

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informatuionszentrale / Ko
25.11.01

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