LHStv. Onodi: Keine Privatisierung der Trinkwasserreserven und der Versorger

Wasser ist Österreichs einziger Rohstoff; natürliche Ressourcen müssen im öffentlichen Besitz bleiben

St. Pölten, (SPI) - "Die von der Bundesregierung betriebene Privatisierung der Trinkwasserversorgungsunternehmen und der parallel angelaufene Ausverkauf von Seen und Wäldern kann nur strikt abgelehnt werden. Wasser ist Österreichs einziger Rohstoff, unsere natürlichen Ressourcen müssen weiterhin im öffentlichen und damit im Besitz aller Staatsbürger bleiben", warnt Niederösterreichs Naturschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi vor den unabsehbaren Folgen der "Ausverkaufswelle" der Bundesregierung.****

Alles, was jetzt verkauft wird, bekommen wir nie mehr wieder. Die Trinkwasserversorgung in Österreich ist vorbildhaft, wird sie doch mehrheitlich durch Wassergenossenschaften und städtische Unternehmungen, welche sich damit im Einfluss und unter Kontrolle der Öffentlichkeit befinden, durchgeführt. Bei privaten Versorgern stünden nicht die Versorgungsqualität und der Ausbau des Leitungsnetzes, sondern die Gewinne und Vermögensabschöpfungen im Vordergrund. Private würden weniger investieren, weniger reparieren und weniger kontrollieren - denn all das schmälert den Gewinn. "Privatisierungen führen auch zu massiven Preissteigerungen, zu Befürchten ist eine Verdoppelung der derzeitigen Wasserpreise", so die NÖ Landespolitikerin.

In diesem Lichte möchte Onodi auch den von der Bundesregierung betriebenen Verkauf von Seen und Wälder sehen. Onodi:"Reines Wasser, unser ‚Weißes Gold', ist der einzige natürliche Rohstoff Österreichs, der in Zukunft auch international eine maßgebliche Bedeutung haben wird. Wenn jetzt unsere natürlichen Ressourcen verkauft, ja geradezu verschleudert werden, dann vernichtet man damit Vermögen aller Österreicherinnen und Österreicher. Private Grundherrn und internationale Konzerne könnten ohne öffentlichen Einfluss und Kontrolle mit unserem Wasser, aber auch mit unserem Grund und Boden, schalten und walten, wie es ihnen passt. Die Österreicher wären nur mehr ‚Zuschauer' im eigenen Land. So weit darf es nicht kommen! Unsere Wälder und See müssen im öffentlichen Besitz bleiben." (Schluss) fa

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