FORMAT: Ex-SCS-Boß Michael Kraus soll für deutsche OTTO-Gruppe heimische Einkaufszentren kaufen

Kraus: "Interesse an vielen Projekten von der SCS abwärts"

Wien (OTS) - Der ehemalige SCS-Chef Michael Kraus soll für die über 320 Umsatzmilliarden schwere deutsche Otto-Gruppe österreichische Einkaufszentren kaufen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Montag erscheinenden Ausgabe. "Wir haben Interesse an vielen Projekte, von der SCS abwärts", zitiert FORMAT Kraus. Die Übernahmen seien keine Frage des Geldes, sondern lediglich eine des Preises.

Kraus verhandelt laut dem FORMAT-Bericht im Auftrag des 33-jährigen Alexander Otto, Sohn des neunzigjährigen Firmengründers Werner Otto. Alexander Otto wurde vor einem Jahr als Chef der ECE, eines Schwesterunternehmens des Otto-Versandes, eingesetzt. Die ECE betreibt als europäische Nummer eins ihrer Branche bereits 67 Einkaufszentren vor allem in Deutschland, in denen insgesamt 105 Milliarden Schilling umgesetzt werden. Otto will nun laut FORMAT in Österreich massiv expandieren.

Konkrete Gespräche führt die ECE laut FORMAT vorliegenden Informationen schon länger über die Deutsche Bank um das Wiener Donauzentrum. Interesse angemeldet hat Kraus daneben nicht nur an der SCS, sondern auch an der PlusCity in Pasching bei Linz. Laut dem FORMAT-Bericht soll Kraus zudem Kontakte zu österreichischen Gemeinden für Neubauten von Einkaufszentren herstellen. Vor dem Abschluß stehen diese Gespräche etwa mit der Stadtregierung in Klagenfurt.

Wie FORMAT weiter berichtet, wird Kraus auch bei den ÖBB zwecks Revitalisierung heimischer Bahnhöfe vorstellig werden. Die ECE hat den Leipziger Bahnhof in ein Einkaufszentrum mit 140 Läden verwandelt, und hat ähnliches mit dem Wiener Westbahnhof (Lage an der Mariahilferstraße) und etwa mit dem Grazer Hauptbahnhof (Lage nahe der Fußgängerzone Annengasse) vor.

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