"profil": Nur drei Bewerber für Draken-Nachfolge

Boeing steigt aus dem Rennen aus

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist im Rennen um die Nachfolge für die Draken-Abfangjäger des Bundesheeres eine erste Vorentscheidung gefallen. Laut "profil" wird sich der US-amerikanische Konzern Boeing, Produzent der F-18 Kampfjets, nicht um den größten Rüstungsauftrag in der Geschichte des Bundesheeres bewerben.

Ausschlaggebend für die Entscheidung von Boeing sind laut "profil" die von der Regierung geforderten Kompensationsgeschäfte in Höhe von 200 Prozent. Außerdem sieht sich Boeing nicht in der Lage, die von der österreichischen Regierung gewünschten 24 Jets sowie "Übergangs-Flieger" als Zwischenlösung für die maroden Draken zum budgetierten Höchstpreis von 25 Mrd. S. zu liefern. Auch der französische Hersteller Dassault, Hersteller der Mirage 2000-5, hat laut "profil" bisher kein Interesse an dem Auftrag erkennen lassen.

Am 23. Jänner kommenden Jahres, dem Stichtag für die Angebotslegung, werden daher voraussichtlich nur drei Kandidaten ein Offert abgeben:
Saab mit dem Gripen, Lockheed Martin mit der F-16 sowie das europäische Konsortium EADS, Hersteller des Eurofighter.

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"profil"-Redaktion

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