"Kinderbetreuung ist Zukunftsthema" BILD

LR Schmid und LR Stemer eröffneten "Teddy"

Dornbirn (VLK) - "Teddy", die 1. Fachmesse für
Kinderbetreuung, öffnete heute, in Dornbirn ihre Tore. Familien-Landesrätin Greti Schmid und Kindergartenreferent Landesrat Siegi Stemer hoben die Bedeutung der Familie hervor
und betonten übereinstimmend, "dass der gesellschaftliche
Wandel ein ständiges Bemühen um eine bedarfsgerechte außerhäusliche Betreuung erfordert". ****

LR Schmid sagte in ihrer sehr emotional gehaltenen Eröffnungsrede "Familie brauchen wir alle". Die Fachmesse sei
ein deutliches Signal, "dass sich in Vorarlberg in Sachen Kinderbetreuung viel bewegt". Schmid betonte, dass die
Landespolitik der Familie oberste Priorität einräumt. Das
Land unterstützt Familien in ihren Bedürfnisssen, Vorarlberg leistet die höchste Pro-Kopf-Förderung für seine Familien.
Die Einführung des Kindergeldes ab 2002 bezeichnete Schmid
als Meilenstein in der Sozialpolitik. Schmid: "Dadurch werden
Mittel beim Familienzuschuss frei, die sofort wieder für die Familien genützt werden, und zwar zur Förderung der Familien
und zum Ausbau der bedarfsgerechten Kinderbetreuung".

LR Siegi Stemer bezeichnete "Teddy" als einmalige
Kommunikations- und Bildungsplattform für die
Kinderbetreuung. Stemer betonte die neuen Herausforderungen
in der Kinderbetreuung, "denen es aufgeschlossen und dem tatsächlichen Bedarf entsprechend zu begegnen gilt."
Gemeinsam mit den Gemeindeverantwortlichen und anderen
Partnern müssen vorhandene Strukturen noch besser und
flexibler genützt werden, etwa durch verlängerte
Öffnungszeiten, bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Ganztagskindergärten bis zum neuen Modell "Kinderhaus", wobei kombinierte Betreuungsansätze an Bedeutung zunehmen. Laut
Stemer besitzt die Eigenverantwortung der Eltern nach wie vor
hohen Stellenwert, das Land ist Impulsgeber. Einige Zahlen:
Der Vollausbau ist nahezu abgeschlossen, mit 96 Prozent der
Vier- bis Fünfjährigen und fast 100 Prozent der Fünf- bis Sechsjährigen liegt Vorarlberg an der Spitze. Und bei den Kinderbetreuungseinrichtungen ist das Ländle im
österreichischen Mittelfeld. Hier werden die Bemühungen verstärkt. Es werden mehr Dreijährige aufgenommen, der Früherziehung kommt in der Aus- und Fortbildung wachsende
Bedeutung zu.
(ug/moma/dig,nvl)

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