Krenn zu Chipkarte: Auf Gebühr muß grundsätzlich verzichtet werden

Neue kostspielige Bürokratie würde Entlastungseffekt zunichte machen

Wien, 15-11-2001 (OTS) Gegen eine Chipkartengebühr hat sich heute der

freiheitliche Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Bgm. Matthias Krenn, ausgesprochen. Die Einhebung der Gebühr schaffe einen neuen kostspieligen Verwaltungsaufwand für Unternehmer, Ärzte und Krankenkassen und sei darüber hinaus gar nicht notwendig.****

Krenn betonte, es sei daher überflüssig, jetzt einen eigenen Arbeitskreis einzurichten, der über eine sinnvolle Einhebung nachdenke. "Der einfachste Weg ist, wie ursprünglich zugesagt, auf die Gebühr überhaupt zu verzichten."

Die Chipkarte für alle Versicherungsnehmer und die gleichzeitige Abschaffung der Krankenscheingebühr bringe für alle Beteiligten einen erheblichen Bürokratieabbau und allein für die Betriebe eine Entlastung von rd. 450 Millionen. Dieser so notwendige positive Effekt dürfe nicht durch eine neuerliche Gebühreneinhebung für die Chipkarte aufgehoben werden.

"Das Argument, wonach die Krankenkassen derzeit nicht auf die Einnahmen aus der Krankenscheingebühr verzichten könnten, trifft nicht zu. Die durch die Krankenscheingebühr eingenommen rd. 600 Mio werden durch den Lenkungseffekt der Ambulanzgebühr mit einem Einnahmenvolumen von ebenfalls 600 Mio wettgemacht", so Krenn.

Dazu wies der WKÖ-Vizepräsident darauf hin, daß die Wirtschaftskammer und damit alle heimischen Unternehmer, bereits 300 Millionen zu den rd. 1,3 Milliarden Schilling Gesamtkosten der Chipkarteneinführung samt notwendiger Infrastruktur und Lesegeräten etc. beigesteuert hätten.
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