Haunschmid: Neuregelung der §57a-Überprüfung auf 1. Dezember vorverlegen

Autohandel wäre durch vorprogrammiertes Umsatzminus im Dezember erheblich belastet

Wien, 15-11-2001 (OTS) Die für 1. Jänner 2002 vorgesehene Neuregelung der Kfz-Überprüfung nach Paragraph 57a müsse bereits mit 1. Dezember 2001 rückwirkend in Kraft treten. Das hat heute die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundesrat, Ulrike Haunschmid (FP), gefordert.****

Die Regelung, wonach die erste "Pickerl"-Überprüfung für Neuwagen erst nach drei Jahren zu erfolgen habe, sei aus der Sicht der Konsumenten prinzipiell positiv. Bei einer Rechtswirksamkeit ab 1. Jänner 2002 habe der Kfz-Handel im Dezember allerdings mit erheblichen Einbußen zu rechnen.

Da die meisten Neuwagen demnach erst wieder ab 1. Jänner gekauft würden, werde dem Autohandel ein wesentliches Umsatzminus beschert, das im Dezember, wo auch die 13. Umsatzsteuervorauszahlung fällig werde, nur schwer zu verkraften sei und sich auch negativ auf die Arbeitsplätze auswirken könnte.

"Durch eine Vorverlegung können die durch die Verlängerung der Überprüfungsintervalle ohnehin vorhersehbaren Einbußen in der Kfz-Branche zumindest abgefedert werden", schloß Haunschmid.

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