Csörgits: ÖGB-Reform ist wichtige Weichenstellung für Frauen

Bundesvorstand hat verbindliche Umsetzung von Gender Mainstreaming beschlossen

Wien (ÖGB). Der ÖGB-Bundesvorstand hat heute nicht nur einstimmig die Bildung neuer Gewerkschaften bzw. Allianzen von Gewerkschaften beschlossen, sondern auch die verbindliche Umsetzung des Gender Mainstreamings innerhalb der Organisation. "Mit diesem Beschluss hat der ÖGB-Bundesvorstand eine wichtige Weichenstellung in Richtung echter Gleichstellungspolitik gesetzt. Für die ÖGB-Frauen bedeutet diese verbindliche Entscheidung die Chance, dass auch Frauen in allen Bereichen umfassend präsent, kompetent und beteiligt sind", sagt ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Renate Csörgits.++++

Gender Mainstreaming bedeutet, dass bei allen Vorhaben und Entscheidungen die unterschiedlichen Interessen der Frauen und Männer in gleicher Weise berücksichtigt werden müssen. "Der Beschluss des ÖGB ist keine Empfehlung, sondern verbindlich. Wir sehen das als Verpflichtung, dass den Interessen und Bedürfnissen der Frauen in der Gewerkschaft in Hinkunft stärker Rechnung getragen wird."

Die ÖGB-Frauenabteilung wird das ihre dazu tun, dass Gender Mainstreaming im ÖGB rasch umgesetzt wird. Ab Frühjahr bietet sie für FunktionärInnen Gender-Trainings an. (mfr)

ÖGB, 15. November 2001
Nr. 981

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