Chipkartengebühr: Wirtschaft begrüßt Verbesserungsbemühung bei Einhebung

Mitterlehner: Zukunftsweisendes Chipkartenmodell darf durch administrative Mehrbelastung der Betriebe nicht gefährdet werden

Wien (PWK821) "Die Wirtschaft begrüßt, dass die vorgesehene Regelung über die Einhebung der Chipkartengebühr aufgehoben und durch eine unbürokratische Lösung ersetzt werden soll." Reinhold Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, sieht in der bisher geplanten Einhebungsvariante eine administrative Mehrbelastung der Betriebe, "die nicht zu vertreten war. Die Wirtschaft hat nicht 300 Millionen Schilling für das Chipkartenprojekt vorfinanziert, um in Zukunft als Inkassant der Chipkartengebühr herhalten zu müssen. Der Wegfall des Krankenscheins durch Einführung der Chipkarte muss die Betriebe ent- und darf sie nicht belasten".

Mitterlehner begrüßt daher die Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die eine unbürokratische Lösung bei der Chipkartengebühr ohne zusätzliche Belastung erarbeiten soll: "Die Wirtschaftskammer ist bereit, hier jederzeit konstruktiv mitzuarbeiten, damit das zukunftsweisende Chipkartenmodell durch eine Mehrbelastung der Betriebe nicht gefährdet wird."

Sinnvoll, so Mitterlehner, wäre etwa ein Pauschalbeitrag, der entweder an der Schnittstelle Patient-Arzt oder Patient-Krankenkasse einzuheben wäre. (RH)

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