Firlinger: WGG-Reform setzt weitere Impulse für die Bauwirtschaft

Rechtsbereinigung bei den Bestimmungen zur Eigentumsübertragung durchgeführt

Wien, 2001-11-15 (fpd) - "Eine weitere Maßnahme zur Ankurbelung der Bauwirtschaft macht die WGG-Änderung durch einen rascheren Wiedereinsatz gemeinnützig gebundenen Kapitals zur Gebäudesanierung möglich", betonte heute der freiheitliche Bautensprecher Mag. Reinhard Firlinger. ****

"Dieses Ziel soll durch die Verkürzung der Verwendung des Reservekapitals von bisher 5 auf 3 Jahre erreicht werden. Durch diese Neuregelung können nach Schätzungen jährlich ca. 1-2 Mrd. Schilling zusätzlich für die Finanzierung von Grundstücken bzw. Bau- und Sanierungskosten durch gemeinnützige Bauvereinigungen aufgebracht werden", meinte Firlinger.

Eine Neuregelung der Reservekapitalbestimmungen durch die WGG-Novelle verfolge das Ziel, den Eigenkapitaleinsatz gemeinnütziger Bauvereinigungen weiter zu forcieren.

"In Hinkunft soll das Geld aus Anleiheerlösen auch für die Sanierung von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden eingesetzt werden, da derzeit der Mitteleinsatz auf die Errichtung von geförderten Miet-und Eigentumswohnungen begrenzt ist", erklärte Firlinger.

Auch sei mit dieser Gesetzesänderung eine Rechtsbereinigung durchgeführt worden, indem die seit dem 3. Wohnrechtsänderungsgesetz normierten unterschiedlichen Modelle und Wege zur Eigentumsbegründung im gemeinnützigen Mietwohnungsbestand zusammengefaßt wurden und auf eine einheitliche Basis gestellt werden.

"Über 60% des Wohnungsbestandes sind aus der Bauzeit nach dem 2. Weltkrieg. Gebäudesanierungen der 1,52 Mio. Wohnungen, die unter diesen verbesserungswürdigen Bausubstanzen fallen, werden dadurch einen überdurchschnittlichen Beschäftigungseffekt auslösen", sagte der Bautensprecher abschließend. (Schluß)

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