Gaßner: Prinzhorn und die öffentlichen Förderungen

Wien (SK) Als bezeichnend wertete Donnerstag der SPÖ-Fraktionsvorsitzende im Euroteam-Untersuchungsausschuss, Abgeordneter Kurt Gaßner, die Aussagen von FPÖ-Abgeordnetem Prinzhorn. Während dieser, so Gaßner, als federführender freiheitlicher Wirtschaftspolitiker sich laufend gegen öffentliche Förderungen ausspriche und behaupte, solche auch nie erhalten zu haben, 'sei im Untersuchungsausschuss
wieder die Wahrheit ans Licht gekommen'. "Natürlich nahmen die diversen Betriebe des Herrn Prinzhorn, dort wo die Möglichkeit bestand, Wirtschaftsförderungen des Staates in Anspruch. Für Mitarbeiterqualifizierung zahlte das AMS im Jahr 1997 allein für sechs Personen mehr als 1, 5 Millionen Schilling, wobei die Förderrichtlinien, wie die geladenen Zeugen bestätigten, bis aufs Äußerste ausgereizt wurden", so Gaßner am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Die Aussagen des Herrn Prinzhorn", so Gaßner weiter, "wonach alle Förderungen von Prinzhorns Unternehmen angenommen werden, wenn die Förderrichtlinien passen, zeichnen jedenfalls ein anderes Bild von der freiheitlichen Wirtschaftsphilosophie, als das was Prinzhorn so gerne von sich in der Öffentlichkeit verbreitet." "Bezeichnend sei auch die Einstellung des Unternehmers Prinzhorn gegenüber seinen Angestellten: "Die sind für ihn 'transferierbar' und 'herbeischaffbar', wenn es um die Unternehmensstandorte geht", so Gaßner. (Schluss) hm/mm

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