Schwemlein: Verkehrssicherheit - Anbringung optisch verzerrter Zebrastreifen durchgesetzt

Wien (SK) Im Zuge des Verkehrsausschusses wurde die Verbesserung der Sicherheit auf Schutzwegen beantragt, um gerade den schwächsten Verkehrsteilnehmern erhöhte Sicherheit zu bieten, berichtete SPÖ-Abgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses Emmerich Schwemlein. Teil dieses Antrages war die Prüfung der Anbringung verzerrter Schutzwegmarkierungen. Von allen vier Parteien angenommen befürworte das Verkehrsministerium zur besseren Schulwegsicherung die Anbringung "Optisch verzerrter Zebrastreifen" in Form eines Pilotprojektes, so Schwemlein am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zum positiven Ergebnis der Verhandlungen. ****

Ziel sei es, "optisch verzerrte Zebrastreifen" als besondere Schutzwege in der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu verankern, so der regionalpolitische SP-Mandatar. Um dafür die bundespolitischen Kompetenzen zu schaffen, brachte Schwemlein im November 2000 eine Petition im Parlament ein. Die Besichtigung vor Ort erfolgte im Mai 2001 durch die Abgeordneten Hermann Reindl (FPÖ), Edeltraud Gatterer (ÖVP), Theresia Haidlmayr (Grüne) und Emmerich Schwemlein, auf dessen Initiative das Anliegen im Parlament bearbeitet wurde.

Ausschlaggebend dafür war eine im Herbst 2000 von SchülerInnen des BORG Mittersill vorgelegte Projektarbeit zum Thema Verkehrssicherheit. Optisch verzerrte Zebrastreifen, wie sie in anderen EU-Staaten schon angebracht werden, stellen dabei die Grundlage dar.

Die Idee des Projekts entstammt der Beobachtung optischer Täuschungen im Physikunterricht. Die perspektivische Darstellung lässt sich als Projektion eines Hindernisses (Zaunes) aus der Sicht des herannahenden motorisierten Verkehrsteilnehmers auf die Fahrbahn interpretieren. Bei Annäherung richtet sich der "verzerrte Zebrastreifen" optisch zum Hindernis auf. Die psychologische Wirkung solcher Zebrastreifen, die wie eine Barriere erscheinen, führt bei Annäherung automatisch zu einer Geschwindigkeitsreduktion und in Folge zur erhöhten Anhaltebereitschaft der Lenker.

"Dieses Beispiel zeigt auch, dass BürgerInnen etwas bewegen können. Die jungen Menschen haben die Initiative ergriffen und den Weg der direkten Demokratie zur Verwirklichung ihrer Ideen genützt", betonte Schwemlein. "Damit wird nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet, sondern auch die Glaubwürdigkeit in die Politik gestärkt", schloss Schwemlein. (Schluss) hm/mm

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