Leitl überreicht "Austrian Award" an Spitzenfirmen

1. Platz für Miba Gleitlager, 2. Platz Plansee und 3. Platz für die Treibacher Schleifmittel AG

Wien (PWK818) - Bereits zum 6. Mal wurde gestern Abend der von
"Dun & Bradstreet" und "Die Presse" ins Leben gerufene Unternehmenspreis "AA1", der wirtschaftliche Höchstleistungen ins Licht der Öffentlichkeit rückt, vergeben. WKÖ-Präsident Christoph Leitl überreichte den heurigen "Austrian Award for First-Class-Business" bei einer Festveranstaltung im Haus der Wirtschaft. Den 1. Platz erreichte der oberösterreichische Autozulieferer Miba Gleitlager, der 2. Platz erging an den Tiroler Hersteller von Hochleistungswerkstoffen Plansee und die Treibacher Schleifmittel AG (Kärnten) belegte Platz 3.

Leitl betonte, dass "die heutige Veranstaltung wieder zeigt, dass sich die österreichischen Unternehmen international ausgezeichnet behaupten können, die AA1-Gewinner verfügen durchwegs über äußerst hohe Exportquoten." Leitl: "Aufgrund dieser Anstrengungen durchbrechen wir gerade, jetzt im November, die Schallmauer der 1.000 Mrd Schilling bei den Exporten. Die Erfolge, die heute präsentiert wurden, sowie vieler anderer heimischen Firmen stellen eine wichtige Motivation und Ermunterung für Neu-Exporteure und Jungunternehmer dar. Ich darf Ihnen sagen: wir überschreiten auch gerade eine zweite Schallmauer, den Gründerrekord von 25.000 neuen Unternehmen in Österreich."

Je mehr Unternehmen eines Landes mit einem "A1-Rating" ausgezeichnet sind, desto zuverlässiger und interessanter werde der Wirtschaftsstandort Österreich, zeigte sich Leitl überzeugt. Daher sind wir besonders stolz, dass die Anzahl der nominierten Unternehmen heuer mit 155 österreichischen Handels- und Industrieunternehmen wieder sehr hoch war. Leitl: "206 Unternehmen in Österreich, die im Dun & Bradstreet Rating die höchste Bonitätsstufe aufweisen, sind für uns eine Verpflichtung, die erforderlichen Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb auszubauen und insbesondere Neugründungen und Neu-Exporteure in unserem Land weiter zu fördern."

Auch OeNB-Gouverneur Klaus Liebscher unterstrich in seiner Festrede, dass die anstehenden und zum Teil bereits begonnenen Strukturreformen Österreichs mit Nachdruck weiterverfolgt werden müssen, damit die Vorteile der neuen Währung auch voll durchschlagen können. Liebscher betonte dabei die wichtige Bedeutung des Systems der Sozialpartnerschaft und begrüßte die "Abfertigung neu", die ein sinnvolles Modell darstellt, das auch dem Kapitalmarkt neue Impulse bereitet.

Eine hochkarätige Jury kürte die Top-Unternehmen des Landes. Top-Manager von Banken, Versicherungen und internationalen Unternehmensberatern sowie WU-Professoren, die die Preisträger auswählen, wenden dabei stets genau nachvollziehbare Kriterien an. Sie stützen sich auf Bilanzzahlen, errechnen die Ertragskraft, Gesamtrentabilität, Eigenkapitalquote und beziehen auch die aktuelle Entwicklung des Betriebes mit ein. (pt)

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