VP-TSCHIRF und VP-FUCHS: Die Krise der Wiener Bauwirtschaft erfordert Sofortmaßnahmen

Wiener VP fordert Sanierungsoffensive und städtische Investitionen

Wien (ÖVP-Klub) Mit der aktuellen dramatischen Situation der Wiener Bauwirtschaft und der daraus resultierenden Krise am Wiener Arbeitsmarkt setzten sich heute der VP-Klubchef Matthias TSCHIRF und VP-Wohnbausprecher Georg FUCHS auseinander. "Wir haben diese Krise unter anderem deshalb, weil rund 650 Millionen Schilling an budgetierten Investitionen zurückgehalten werden", so Wohnbausprecher Georg FUCHS. Die beiden VP-Politiker forderten eine - vorerst auf zwei Jahre begrenzte - Sanierungsoffensive der Stadt.***

"Laut Angaben des WIFO besteht in Wien derzeit eine sehr akute und besorgniserregende Beschäftigungskrise in der Bauwirtschaft", so FUCHS weiter. "Die Arbeitslosenzahlen sind sprunghaft angestiegen und im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch hoch." Gerade jetzt wären also Investitionen der Stadt gefordert, um die Konjunktur anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit am Bau zu bekämpfen. "Dabei beinhaltet die derzeitige Beschäftigungskrise noch nicht einmal die vorhersehbare Winterarbeitslosigkeit in der Baubranche", ergänzte der geschäftsführende Klubobmann der Wiener VP, LAbg. Dr. Matthias TSCHIRF. "In diesem Fall kann sich die SP-Stadtregierung auch nicht - wie sie das so oft versucht - auf den Bund ausreden, denn diese Probleme sind in Wien hausgemacht und können auch nur von seiten der Stadt bekämpft werden."

Als Sofortmaßnahme forderten die beiden VP-Politiker ein vorerst zweijähriges Sanierungsprogramm und eine Umschichtung der Geldmittel vom Neubau auf die Sanierung. "Es ist einzusehen, dass man aufgrund der veränderten Nachfrage nach Neubauwohnungen nicht mehr soviel in den Neubau investiert", so FUCHS. "Es ist aber ganz und gar nicht einzusehen, dass die dadurch frei werdenden Geldmittel zurückgehalten werden." Gerade im Bereich der Thermischen Wohnhaussanierung von städtischen und privaten Bauten gäbe es einen hohen Investitions- und Förderungsbedarf. "Wir brauchen hier ein gezieltes Bezirksaktionsprogramm, um vor allem in abgewohnten Gebieten die Sanierung der Häuser voranzutreiben", so FUCHS und TSCHIRF unisono.

Weiters solle man die Aktion "Wohnen im Grünen", für die es schon tausende Vormerkungen gäbe, endlich beginnen und zügig durchführen. Die WBSF besitzt zudem hunderte Grundstücke, die derzeit brachliegen und nicht genutzt werden. "Mit diesen Grundstücken könnten sich viele Menschen den Traum vom Einfamilien- oder Reihenhaus endlich verwirklichen. Hier verrottet derzeit totes Kapital, das bei entsprechender Nutzung auch der Bauwirtschaft entscheidende Impulse geben könnte", so Wohnbausprecher FUCHS abschließend.****

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