Bezirksmuseum Landstraße präsentiert Geschichte der Pfadfinder

Pfadfinderei wurde hierzulande 1911 in Erdberg gegründet

Wien, (OTS) Aus Anlass des 90jährigen Bestehens der Pfadfinder widmet das Bezirksmuseum Landstraße ( www.wien.at/ma53/museen/bm03/ ) dieser traditionsreichen Jugendorganisation eine kleine Schau, die am 16. November um 19 Uhr eröffnet wird. Die Ursprünge der Wiener Pfadfinder gehen u.a. auf das Radetzky-Gymnasium zurück. Schüler des Gymnasiums begannen damals, angeregt durch das seinerzeit sehr populäre Buch "Scouting", verfasst vom britischen Gründer der Pfadfinderei, Robert Baden-Powell, die Idee der Pfadfinderei in ihrer Schule umzusetzen. 1912 wurde das erste Pfadfinderheim in der Apostelgasse 9 eröffnet. Im Jahr 1913 wurde die erste Mädchengruppe gegründet. Zwischen 1911 und 1938 existierten im Bezirk um die 37 Gruppen. Wie groß mitunter diese Jugendgruppen sein konnten, zeigt das Mitgliederverzeichnis der Gruppe 14 "Don Bosco" aus dem Jahr 1938, die um die 600 Jugendliche ausweist. 1938 wurden sämtliche Pfadfindergruppen in Österreich verboten. Heute existieren im 3. Bezirk 6 Pfadfindergruppen.

Die Schau, die mit vielen Originalen arbeitet, ist bis 3. Februar 2002 zu sehen. Zu den weihnachtlichen Feiertagen ist die Ausstellung bis 23. Dezember, dann wieder ab Mittwoch, den 9. Jänner zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch 16 bis 18 Uhr, Sonntag von 1 bis 12 Uhr, Ort: 3., Sechskrügelgasse 11. Nach telefonischer Anmeldung ist das Museum auch zu anderen Zeiten zu besichtigen (DI Josef Steyskal, 718 39 57). (Schluss) hch/

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