AMON: BILDUNGSVOLKSBEGEHREN IST FLOP DER VEREINIGTEN LINKEN

ÖH soll informieren, statt Agitationspolitik zu betreiben - Jene, die noch Ängste haben, überzeugen =

Wien, 14. November 2001 (ÖVP-PD) "Das Bildungsvolksbegehren mit 173.000 Unterschriften kann als Flop der Vereinigten Linken bezeichnet werden: Die unmittelbare Zielgruppe ist mit etwa drei Millionen - also Eltern, Lehrern, Uni-Angehörigen und Studenten -eine sehr breite, aber lediglich etwas mehr als 170.000 haben das Volksbegehren unterschrieben. Daran zeigt sich, dass in der österreichischen Bevölkerung hinsichtlich der Bildungspolitik der Regierung breite Zufriedenheit herrscht", erklärte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek. Amon verwies darauf, dass das heurige Bildungsbudget seit 1945 das höchste sei; jeder siebente Steuerschilling werde für Bildung ausgegeben. ****

Offenbar hätten die Sozialistischen Lehrer Österreichs mit Deckung des Stadtschulrates versucht, über die Schulinspektoren massiv Einfluss zu nehmen, wies Amon darauf hin, dass z.B. Eltern von Volksschulkindern sogar über die Mitteilungshefte zur Unterstützung des Volksbegehrens aufgefordert worden seien. "So kann man keinesfalls Bildungspolitik betreiben", verurteilte Amon diese Aktion auf das Schärfste.

Natürlich müsse man aber die Sorgen derer, die das Volksbegehren unterschrieben haben und den Angstagitationen der Hochschülerschaft aufgesessen seien, ernst nehmen und den Ängsten mit einer überzeugenden Bildungspolitik entgegenwirken, betonte der ÖVP-Bildungssprecher.

Die Österreichische Hochschülerschaft täte gut daran, sich auf ihre ureigenste Aufgabe zu besinnen und die Studenten ausreichend zu informieren. Stattdessen habe die ÖH nun einen weiteren "Bauchfleck" gelandet, so Amon, der daran erinnerte, dass die ÖH mit ihrem Appell, keine Studienbeiträge zu zahlen, zum Gesetzesbruch aufgefordert habe. (Fortsetzung)

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