Stadtgemeinde Kapfenberg: Ein zukunftsweisender Schritt in der Energiepolitik

Klagenfurt (OTS) - In der Sitzung vom 13. November 2001 beschloss der Kapfenberger Gemeinderat, bei nur einer Gegenstimme, den Verkauf von 35% Geschäftsanteilen der Stadtwerke Kapfenberg GmbH an die Kärntner Elektrizitäts AG (KELAG). Mit diesem starken, strategischen Partner sichert die Stadtgemeinde Kapfenberg als Mehrheitseigentümer, ihr Unternehmen Stadtwerke und alle Arbeitsplätze für die Zukunft ab.

Bürgermeister Manfred Wegscheider betonte in der Gemeinderatssitzung, dass die Höhe des Kaufpreises, die langfristige Absicherung des Bestandes, die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie der Energie Einstandspreis als Kriterien für die Zuschlagserteilung an die KELAG ausschlaggebend waren. Die Entscheidung erfolgte nach dem ausschlaggebenden Bestbieterprinzip, wobei die ökonomische Komponente wesentlich war. Für größtmögliche Objektivität und Erfahrung bei der Entscheidungsfindung sorgte das renommierte Beratungsunternehmen Price Waterhouse Coopers, welches ein Gutachten zur Ermittlung des Bestbieters erstellte. Basis für dieses Gutachten waren fertig verhandelte Verträge sowohl mit der KELAG als auch mit dem Mitbewerber Energie Steiermark AG (ESTAG). Die Entscheidung nach eingehender Prüfung der Angebote fiel eindeutig zugunsten der KELAG aus, worauf Stadtwerkereferent 1.Vizebürgermeister Roland Alexa dem Gemeinderat vorschlug, dieser die entsprechenden Anteile zu veräußern. Der erzielte Kaufpreis von 217 Millionen Schilling (15, 770 Millionen Euro) ist das größte jemals von außen in die Stadtgemeinde Kapfenberg eingebrachte Vermögen. Wie der Bürgermeister betonte werden mit diesen Mitteln Projekte im Interesse der Bevölkerung der Stadt realisiert. Insbesondere werden neben anderen das Bildungsangebot für die Jugend im Bereich der Fachhochschule erhöht, neue Grundstücke für Betriebsansiedlungen erschlossen und gezielte Maßnahmen zur Stadterneuerung gesetzt. Bei allen Verhandlungen zu diesem erfolgreichen Ziel, waren Management und Belegschaft der Stadtwerke und die Organe der Personalvertretung immer voll eingebunden.

Helmut Pekler
Öffentlichkeitsarbeit

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