AK-Direktor Dr. Josef Peischer: AK-Plus ermöglicht durch Einsparungen noch mehr Leistungen für die Mitglieder

Linz (AKO) "Höchste Sparsamkeit und effizienter Einsatz der Mittel sowie weiterer Ausbau der Leistungen der Arbeiterkammer durch das Zukunftsprojekt AK-Plus waren wesentliche Kriterien bei der Erstellung des Budgets der oberösterreichischen Arbeiterkammer für das Jahr 2002", betonte AK-Direktor Dr. Josef Peischer in seiner Budgetrede vor der heutigen Vollversammlung der OÖ Arbeiterkammer.

Die Arbeiterkammer finanziert sich ausschließlich durch die Beiträge ihrer Mitglieder. Sie sind gesetzlich festgelegt und betragen 0,5 Prozent der Beitragsgrundlage zur Krankenversicherung. Durchschnittlich macht die AK-Umlage monatlich etwa 68 Schilling pro Mitglied aus.

Die Einnahmen aus der Kammerumlage wurden für das Jahr 2002 mit 45,421 Millionen Euro (625 Millionen Schilling) budgetiert. Das bedeutet eine Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum prognostizierten Rechnungsabschluss.

Der Kammerumlage von 45,421 Millionen Euro pro Jahr stehen folgende direkte Leistungen an die Mitglieder gegenüber: Allein 81,400 Millionen Euro erhalten die AK-Mitglieder durch die Rechts-und Sozialvertretung zurück. Nicht direkt bewertet wurden dabei die über 100 Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen und die über 300.000 Beratungen jährlich (ca. 1.150 Beratungen täglich).

Der Sachaufwand der AK OÖ steigt im Jahr 2002 um 19,3 Prozent. Die Steigerung ist im wesentlichen auf die Aktivitäten im Rahmen des Zukunftsprojektes AK-Plus zurückzuführen. Vor allem die Bereiche Rechtsschutz und Rechtsberatung, Konsumenteninformation, sowie berufliche Aus- und Weiterbildung profitieren von AK-Plus.

Die wichtigsten Budgetposten:
Rechts- und Sozialbereich: 17,482 Millionen Euro
(36,2 Prozent)
Wirtschaft, Umwelt und Konsumentenberatung: 6,558 Millionen Euro (13,6 Prozent)
Kultur und Bildung: 10,318 Millionen Euro (21,4 Prozent) Wohnbauförderung, Stipendien, Beihilfen etc.: 3,138 Millionen Euro (10,1 Prozent)
Information und Kommunikation: 4,850 Millionen Euro (6,5 Prozent) Selbstverwaltung: 0,786 Millionen Euro (1,6 Prozent)
Investitionen etc.: 2,847 Millionen Euro (5,9 Prozent)

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