Investitionsspielräume statt Zinsenlast

LH Sausgruber und LR Stemer präsentierten Landesvoranschlag 2002

Bregenz (VLK) - Der Vorarlberger Landesvoranschlag 2002
sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 991,05 Millionen
Euro (13,6 Milliarden Schilling) vor. Damit budgetiert das
Land zum 18. Mal in Folge ohne Netto-Neuverschuldung. "Wo
andere Zinsen zahlen müssen, haben wir in Vorarlberg noch Spielräume für Investitionen", betonten Landeshauptmann
Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute,
Dienstag, im Pressefoyer. ****

308 Millionen Euro (4,24 Milliarden Schilling) sind investitionswirksam Ausgaben bzw. Förderungen. "Mit der vergleichsweise sehr hohen Investitionsquote von 31 Prozent
können wir - im Zusammenwirken von Land und Gemeinden -
wichtige Vorhaben umsetzen", sagte Sausgruber. Das Land
Vorarlberg erbringt auch den geforderten Maastricht-
Überschuss von rund 75,7 Millionen Euro (1,04 Milliarden
Schilling) und hilft so dem Staat - entsprechend den
Anforderungen des österreichischen Stabilitätspaktes - bei
der notwendigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte.

Die "dicksten Brocken" im Landesvoranschlag 2002 sind die Landes-Krankenanstalten (166,8 Millionen Euro / 2,3
Milliarden Schilling), die Wohnbauförderung (134,9 Millionen
Euro / 1,86 Milliarden Schilling) und die soziale Wohlfahrt
(79,08 Millionen Euro / 1,09 Milliarden Schilling). Ein
bedeutender Investionsschwerpunkt ist laut Landesrat Stemer
wieder der Bereich Bildung, Forschung und Wissenschaft, der
mit 35,2 Millionen Euro (484,4 Millionen Schilling) dotiert
ist, das sind +7,45 Prozent gegenüber dem Voranschlag 2001.

Deutliche Ausgabensteigerungen verzeichnen auch die
Bereiche Landeshochbau mit +83,9 Prozent (19,27 Millionen
Euro / 265,15 Millionen Schilling), Kultur mit +7,16 Prozent
(26,64 Millionen Euro / 366,53 Millionen Schilling) sowie
Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz mit +6,21 Prozent
(40,15 Millionen Euro / 552,51 Millionen Schilling).
(gw,nvl)

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