Bundespräsident Dr. Thomas Klestil eröffnet "Licht ins Dunkel 2001"

Wien (OTS) - Als Schirmherr der Aktion "Licht ins Dunkel" eröffnete Bundespräsident Dr. Thomas Klestil am Dienstag, dem 13. November 2001, in der Präsidentschaftskanzlei die Kampagne 2001 dieser traditionellen Aktion für Kinder in Österreich. Der Bundespräsident bezeichnete "Licht ins Dunkel" als "moderne Weihnachtsgeschichte, die auch unsere Herzen öffnet". Beim Start der Kampagne begrüßte Dr. Thomas Klestil u. a. ORF-Generalintendant Gerhard Weis, den Präsidenten des Vereins "Licht ins Dunkel", Kommerzialrat Erik Hanke, die Geschäftsführerin des Vereins, Christine Tschürtz, den Initiator und Leiter der Aktion, Kurt Bergmann, Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner, Hörfunkintendant Dr. Manfred Jochum sowie die Vertreter zahlreicher Großspender. Der Auftakt zu "Licht ins Dunkel" mit der Kontonummer 237 6000 erfolgt im Fernsehen am 30. November 2001 mit der traditionellen "Licht ins Dunkel-Gala".

Bundespräsident Dr. Thomas Klestil: Mitmenschliche Solidarität in Österreich tief verwurzelt

Bundespräsident Dr. Thomas Klestil zeigte sich beeindruckt davon, dass "Licht ins Dunkel" seit dem Start der Aktion im Jahr 1973 mehr als 130 Millionen Schilling an Spenden für behinderte und Not leidende junge Menschen erbracht habe. Dieses Ergebnis zeige, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher ungebrochen sei. "Mit Stolz können wir darauf verweisen, dass ‚Licht ins Dunkel' die größte humanitäre Kampagne in Europa ist. Ich sehe darin auch ein erfreuliches Zeichen, dass die mitmenschliche Solidarität in unserem Land tief verwurzelt ist."

ORF-Generalintendant Weis: ORF als Initiator und Motor großer Hilfsaktionen

Generalintendant Gerhard Weis betonte, dass der ORF als nationaler Dienstleister für Österreich nicht nur Programmveranstalter, "sondern auch Initiator und Motor großer Hilfsaktionen wie ,Licht ins Dunkel' und ,Nachbar in Not' ist. Wir fungieren hier als elektronischer Klingelbeutel, und dank unserer Marktstärke im Fernsehen, im Radio und im Internet ist dieser elektronische Klingelbeutel nicht zu überhören und zu übersehen." Generalintendant Weis dankte den Großspendern, "die sich zu Weihnachten immer wieder auf die Wurzeln des Festes besinnen", sowie den vielen "kleinen" Spendern. Generalintendant Weis unterstrich, dass der persönliche Beitrag für "Licht ins Dunkel" für sehr viele mit einem persönlichem Opfer verbunden sei.

Kurt Bergmann: Geeignete Rahmenbedingungen für Spenden schaffen

Der Initiator und Leiter von "Licht ins Dunkel", Kurt Bergmann, verwies darauf, dass die Kampagne im ersten Jahr ihres Bestehens 30.000 Schilling und im vergangenen Jahr 130 Millionen Schilling erbracht habe. Dies sei eine einmalige Erfolgsgeschichte. Im Zusammenhang mit der Kampagne 2001 wies Bergmann insbesondere auf die Kampagne "Gib Deinen Münzen eine Chance - Spende für Menschen in Not" hin. Weiters erklärte Bergmann, dass die öffentliche Hand soziale und humanitäre Aufgaben immer mehr privaten Organisatoren überlasse. Diese Entwicklung sei prinzipiell zu begrüßen, es müssten jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine steuerliche Absetzbarkeit klar geregelt werden. Dadurch solle ein Ansporn zu einem noch größeren Spendenaufkommen geschaffen werden.

Spenden für "Licht ins Dunkel"

Erlagscheine bei allen Postämtern und Geldinstituten: PSK 237.6000 Spenden kostenlos über Telefon (auch Handys, ab 30. November 2001):
0800-24 12 01
Telefonspenden aus dem Ausland: 0043-1-24 660
Spenden via Fax (ab 30. November 2001): 0800-222 444
Faxspenden aus dem Ausland: 0043-1-404 808
Spenden über Internet: http://lichtinsdunkel.orf.at (Spendenmöglichkeit im Internet auch mit den Kreditkarten Visa, American Express, Diners Club und Mastercard)
Spenden über E-Mail: lichtinsdunkel@orf.at

Rückfragen & Kontakt:

Marcus Engelhardt
Tel.: (01) 87 878-15206
http://lichtinsdunkel.orf.at

ORF-"Licht ins Dunkel"

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