Temelin: Windholz in Landesregierung mit Stillegungsforderung allein!

NÖ Freiheitliche werden keinen Millimeter vom "Veto" abgehen

St. Pölten (OTS) - Enttäuscht von den übrigen Regierungsmitgliedern, insbesondere aber von Landeshauptmann Pröll, zeigte sich heute der freiheitliche Landesrat und Landesparteiobmann Ernest Windholz. Windholz war in der heutigen Regierungssitzung mit seiner Forderung, das AKW stillzulegen, bis bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären, allein geblieben. Ein entsprechender Ergänzungsantrag wurde sowohl von VP- als auch SP-Regierungsmitgliedern abgelehnt. "Zutiefst enttäuscht bin ich aber vom Landeshauptmann, denn nach seinen medialen Vorstößen gegen eine Inbetriebnahme Temelins habe ich in der heutigen Sitzung fest mit seiner Zustimmung gerechnet!", so Windholz. ****

Der freiheitliche Landeschef betonte in diesem Zusammenhang, daß die NÖ Freiheitlichen auch weiter "keinen Millimeter" von ihrer Forderung nach einem Veto gegen Tschechien bei einem EU-Beitritt abgehen würden, sollte der "Meiler der tausend Pannen" nicht stillgelegt werden. Windholz verwies dabei auf das überparteiliche Volksbegehren "Veto gegen Temelin" vom 14. Bis 21. Jänner 2002, das schlußendlich die Bundesregierung legitimieren würde, im Extremfall vom Vetorecht auch Gebrauch zu machen. Erfreut zeigte sich Windholz jedoch über den Beschluß der NÖ Landesregierung, ca. 2,24 Millionen Schilling einem von der überparteilichen NÖ Plattform Stop Temelin zu benennenden niederösterreichischen Verein zur Kostenabdeckung der in Aussicht genommenen Unterlassungs- und Feststellungsklagen gegen das AKW Temelin zur Verfügung zu stellen.

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