Povysil: Klimt und El Greco als Highlights des Wiener Ausstellungsgeschehens

"Die Österreichische Galerie Belvedere und das Kunsthistorische Museum sind Publikumsmagneten"

2001-11-09 (fpd) - "Ein Plus von mehr als 12 Prozent bei den Besuchern. Das ist ein wunderschöner Erfolg für unsere Bundesmuseen!" , freut sich die Vorsitzende des Kulturausschusses im Nationalrat, die freiheitliche Abgeordnete Dr. Brigitte Povysil ***.

"Im Vergleich zwischen den beiden ersten Halbjahren von 2000 und 2001 ist ersichtlich, daß die Bundesmuseen im heurigen Jahr um 12,11 Prozent mehr Besucher begrüßen durften als im vorjährigen Vergleichszeitraum. Als Begründung für diese fulminante Entwicklung sind zufolge von Expertenmeinungen die gut aufbereiteten Sonderausstellungen anzuführen. Zudem haben sich die Kooperationen mit diversen Printmedien als durchwegs sehr positiv ausgewirkt".

Povysil hofft, daß dieser Aufwärtstrend sich auch trotz der politischen Situation nach den Terroranschlägen im zweiten Halbjahr fortsetzt, obwohl mit einem Rückgang des Städtetourismus zu rechnen sein werde. "Der Herbst bietet uns ja die Eröffnung des Museumsquartiers und einige sehr interessanten Ausstellungen - wie etwa "Italienische Reisen" in der Österreichischen Galerie Belvedere und "Das Gold der Pharaonen" im Kunsthistorischen Museum. Die Verantwortlichen nehmen ihren Bildungsauftrag sehr ernst."

Darüber hinaus streicht Povysil besonders die Rolle der Kunstvermittlung heraus: "Unsere Kinder sollen sich als Künstler betätigen dürfen. Kein Frontalunterricht ist gefragt, sondern aktives Erleben und Erfahren von Kunst und Kultur ist bei den Jugendlichen angesagt. Besonders gut gefällt mir das Engagement der Österreichischen Galerie, deren Verantwortliche immer wieder mit erstaunlichem Ideenreichtum in Sachen Kinderbetreuung aufhorchen lassen. Vor allem die Möglichkeit am Kindersonntag die Kleinen einem erfahrenen Team anvertrauen zu können, während man als Eltern die Ausstellung genießt, sollte richtungsweisend für alle Museumskuratoren sein."

Nach dem Erwerb der Vollrechtsfähigkeit müssen die Museumsfachleute umdenken, neue Strategien und Kooperationen entwerfen, um am freien Markt bestehen zu können. Qualität in der Vermittlung hat durchaus einen Besucherzustrom zur Folge, "damit sich die Kunst- und Kulturlandschaft auch im 21.Jahrhundert dem aktuellen Zeitgeist öffnen kann", fordert die FPÖ-Kultursprecherin abschließend. (Schluß)

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