Binder: Österreichs Jugendliche müssen gehört werden!

SPÖ fordert Wahlrecht ab 16 Jahren

Wien (SK) "Die Jugendlichen von heute wissen meist ganz genau was sie wollen. Das Problem ist nur, dass sie nicht gehört werden." Dies stellte Gabriele Binder, SPÖ-Abgeordnete und Familiensprecherin der Österreichischen Kinderfreunde, anlässlich der heutigen Debatte zum Thema Wahlaltersenkung im parlamentarischen Familienausschuss, fest. "So lange die jungen Menschen keine eigene politische Stimme besitzen, müssen ihre Interessen von den Erwachsenen, vor allem den Eltern, wahrgenommen werden. Aber Elterninteressen sind nicht mit Jugendinteressen gleichzusetzen - und Demokratie geht immer von den einzelnen Menschen aus."

Eine Erweiterung der demokratischen Grundregel "Ein Mensch - eine Stimme" wäre nicht nur eine Verbesserung des demokratischen Systems in Österreich, sondern könnte auch die drohende politische Apathie und politische Enttäuschung der Jugendlichen mildern, meint sie weiters. Aus diesem Grund hat die SPÖ einen Antrag eingebracht, in dem sie eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre fordert. Lange war diese Forderung mit der Einführung des Unterrichtsfaches "Politische Bildung" verknüpft, erklärt Binder. Doch in diesem Jahr wurde die politische Bildung in den Schulen aufgewertet, und mit dem Antrag will die SPÖ diese Entwicklung noch vorantreiben. "Auf diese Weise über das politische Leben in Österreich informiert, müssen Jugendliche auch das Wahlrecht bekommen. Denn nur so kann die politische Partizipation der jüngeren Mitglieder unserer Gesellschaft gefördert werden!", so die SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) ah/mm

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