Wiener Grüne: Schönbrunn-Wettbewerb darf keine "Beschäftigungstherapie" bleiben

Hietzinger Grüne urgieren baldige Umsetzung und Kasernen-Absiedlung

Wien (Grüne) - "Es bleibt zu hoffen, dass den Ideen auch bald
Taten folgen", kommentiert Gerhard Jordan, Klubvorsitzender der Hietzinger Grünen, die Ausstellung "Schönbrunn - der Wettbewerb", in deren Rahmen heute Abend eine BürgerInnenversammlung im Amtshaus für den 13. und 14. Bezirk stattfindet. "Besonders die Absiedlung der Maria-Theresien-Kaserne, die eine Nutzung des Fasangartens als Erholungsgebiet blockiert, ist Voraussetzung für eine Umsetzung der interessantesten Vorschläge. Auf das Bundesheer muss entsprechend eingewirkt werden".

Insbesondere fordern die Hietzinger Grünen, dass die Umsetzung der Wettbewerbs-Ideen auf einem Gesamtkonzept basieren soll, also die einzelnen Teilbereiche (z.B. FIAT-Gründe, Vorfeld) aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei der Gestaltung des Vorbereichs des Schlosses spricht sich Jordan für eine Tieflegung der Schönbrunner Schlossstraße aus, um einen möglichst großen autofreien, gestaltbaren Platz im Vorfeld des Schlosses zu schaffen.

Eine "Überplattung" des Wienflusses auf größeren Abschnitten zur Schaffung von Parkdecks, z.B. westlich der Kennedybrücke, wird hingegen abgelehnt. "Durch solche Maßnahmen würden zukünftige Schritte einer Attraktivierung des Wienfluss-Beckens wie Renaturierung, Radweg usw. konterkariert. Nichtsdestotrotz dürfen die ökologisch verträglichsten Konzepte, die für den Wettbewerb eingereicht wurden, nicht in den Schubladen verschwinden. Für eine reine Beschäftigungstherapie wäre der Aufwand zu schade", so Jordan abschließend.

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