GPA und GPF: KV-Abschluss für die Beschäftigten im Telekom-Bereich

Soziale Standards in der Telekom-Branche konnten gesichert werden

Wien (GPA/GPF/ÖGB). Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) sowie die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensten konnten am 9. November die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen im Telekom-Bereich abschließen. Dabei wurde eine Erhöhung der Ist-Gehälter um 2,6 % (höchstens 75 Euro) bzw. der KV-Gehälter um durchschnittlich ebenfalls 2,6 % fixiert. Vereinbart wurde außerdem eine Einmalzahlung in der Höhe von 100 Euro, die gemeinsam mit dem Urlaubszuschuss 2002 zur Auszahlung kommt.++++

Die Verhandlungsführer auf Dienstnehmerseite, GPA-Geschäftsbereichsleiter Karl Proyer, sowie der stellvertretende Zentralsekretär der GPF, Gottfried Sommer, betonen vor allem die Wichtigkeit der gemeinsamen Vorgangsweise, die in entscheidendem Ausmaß die Sicherstellung sozialer Standards in der Telekombranche gewährleistet hat. Mit dem fixierten inflationsangepassten Abschluss konnte aus Sicht der Gewerkschaften sichergestellt werden, dass einerseits den geänderten Rahmenbedingungen in der Telekom-Branche in entsprechender Weise Rechnung getragen wird und gleichzeitig die Interessen der Beschäftigten in diesen neuen Wirtschaftsbereichen bestmögliche Berücksichtigung finden. Die Kooperation von GPA und GPF wird in diesem Zusammenhang und auf fachlicher Ebene als grundlegende Voraussetzung unterstrichen.

ÖGB, 12. November 2001
Nr. 954

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