Industrie: Diskussion über Donnerstag-Feiertage sachlich führen

Industriellenvereinigung positiv zu Äußerungen der Bischofskonferenz zu möglicher Verschiebung der Donnerstag-Feiertage - Senkung der Arbeitskosten gemeinsames Thema von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Positiv reagiert die Industriellenvereinigung auf Feststellungen der Bischofskonferenz, hinsichtlich einer Verschiebung der Donnerstag-Feiertage im Mai bzw. Juni gesprächsbereit zu sein. Die Industrie bemüht sich schon seit Jahren um einen Diskussionsprozess über die Verschiebung katholischer Feiertage auf den Sonntag. Wobei es der Industriellenvereinigung nicht um die Abschaffung kirchlicher Feste, sondern vielmehr um eine für die Gesellschaft adäquatere Form geht. "Im internationalen Vergleich liegt Österreich bei den Feiertagen im Spitzenfeld. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten in Österreich im Durchschnitt 43 freie Tage im Jahr, ein absoluter Spitzenwert in Europa. Die Verlegung von Feiertagen im Jahr auf den Sonntag würde ein geschätztes Entlastungsvolumen von bis zu 600 Mio.S bringen", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung,
Dkfm. Lorenz Fritz.

Die Industriellenvereinigung werde das sachliche Gespräch mit der Bischofskonferenz suchen. Die Senkung der Arbeitskosten sei aus Sicht der Industrie ein Thema, das Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam berühre und damit auch die Möglichkeit für einen breiten gesellschaftlichen Konsens bietet. "Weniger Arbeitskosten heißt für Unternehmen Kostenentlastung und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Arbeitsplatzangebot. Eine Feiertags-Verlegung ist somit gesamtgesellschaftpolitisch sinnvoll", betonte der IV-Generalsekretär.

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