Kuntzl: Bildungsvolksbegehren unterschreiben!

SPÖ-Aktion für das Bildungsvolksbegehren vor dem Parlament

Wien (SK) "Fünf vor zwölf" zeigte die "große SPÖ-Uhr" am Montag vor dem Parlament an. Noch bis morgen ist es möglich, das Bildungsvolksbegehren zu unterschreiben. Damit diese Möglichkeit noch von "möglichst vielen Leuten" wahrgenommen werde, wie SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl hinwies, startete die SPÖ diese Aktion quasi in letzter Sekunde und demonstrierte damit Kampfgeist bis zum Schluss. Bei dem Bildungsvolksbegehren gehe es darum, ein "klares Signal" dagegen zu setzen, was derzeit im Bereich der Bildung kaputt gekürzt werde, unterstrich Kuntzl - und setzte nach: "Der Zugang zu höherer Bildung darf nicht wieder zu einem Privileg gemacht werden."****

Hinter dem Volksbegehren stehe keine große Lobby, und es müsse ausserdem ohne maßgebliche Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit auskommen. Für Kuntzl Tatsachen, die die Bedeutung der Anliegen des Volksbegehrens keineswegs schmälern sollen. Ganz im Gegenteil:
"Schließlich geht es um die Zukunftschancen von jungen Menschen." Im Besonderen strich Kuntzl die Forderung nach der Abschaffung der Studiengebühren hervor. Denn: "Das ist der erste Schritt in Richtung Hürdenaufbau vor dem Zugang zu höherer Bildung." 46000 weniger Studierende an den Universitäten - das sei nicht mehr auf vermeintliche "Scheininskribenten" zurückzuführen, zeigte sich auch der Wiener SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete Jürgen Wutzlhofer überzeugt:
"Das ist beinharte soziale Selektion."

Auch der Forderung im Bildungsvolksbegehren nach der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen räumte Kuntzl großen Stellenwert ein, da die Lehrer auf Grund der immer größer werdenden Klassen - bedingt durch die Einsparungsmaßnahmen der Bundesregierung - nicht mehr entsprechend Gelegenheit haben, auf die einzelnen Kinder einzugehen. (Schluss) lm

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