Die Partner im quartier21 stehen fest: "Electric Avenue" und "transeuropa" ab Sommer 2002 im MuseumsQuartier Wien

Wien (OTS) - 17 neue Kulturanbieter - vom externen Beirat
Netzwerk21 für die Erstbesiedelung des "quartier21" im MuseumsQuartier Wien vorgeschlagen - wurden in der Vorwoche von der Geschäftsführung der MuseumsQuartier Wien Errichtungs- und Betriebsgesellschaft den Eigentümern präsentiert.

Mit dem quartier21 soll ab Sommer 2002 eine neue und auch im internationalen Vergleich einzigartige Infrastruktur für die Produktion, Vermittlung und Präsentation von zeitgenössischen Kulturangeboten entstehen. Die Mischung von kulturellen und kommerziellen Nutzungen garantiert einen hohen Auslastungsgrad der Flächen, ein vielfältiges Vernetzungspotential mit anderen Kulturanbietern und ein sich wirtschaftlich (d. h. im Basisbetrieb) nahezu selbst erhaltendes kulturelles Gründerzentrum. Ziel ist die Intensivierung des internationalen Austausches sowie die Schaffung eines kulturellen Knotenpunktes und einer zusätzlichen Attraktion für das MuseumsQuartier. Die temporäre Bespielung und Nutzung (maximal Zweijahresmietverträge, nach Beiratsempfehlung verlängerbar, günstiger Mietpreis von 70 ATS/m2) erfüllt ideal die Vorgabe auch in Zukunft flexibel auf neue kulturelle Strömungen reagieren zu können.

Das quartier21 ist keine zusätzliche, zentral verwaltete Kulturinstitution sondern eine Ortsbezeichnung für alle jene Flächen im MQ Wien, die nicht langfristig oder permanent vergeben sind, d. h. das Erdgeschoss des barocken Fischer-von-Erlach-Traktes, das Dachgeschoss des Ovaltraktes, alle freien und freiwerdenden Wohnungen in den Obergeschossen der Altbauten sowie die Innenhöfe und der Vorplatz des MQ.

In Kontrast zu den Grossinstitutionen des MQ will das quartier21 auf Bewegung und Offenheit setzen. Statt z. B. die langgezogenen Erdgeschossflächen des Fischer-von-Erlach-Traktes in einzelne Segmente zu zerschneiden, sollen die Besucher dort zwei belebte Strassen finden: "Electric Avenue" und "transeuropa". Das bereits akzeptierte Strukturkonzept des quartier21 findet damit seine architektonische und städtebauliche Entsprechung: Das gesamte Erdgeschoss wird gleichsam zu einer öffentlichen Flaniermeile, in der die einzelnen Kulturbüros und Initiativen als Mieter von Pavillons angesiedelt sind. Die Bereiche Electric Avenue und transeuropa sind so flexibel angelegt, dass kurzfristig auch zusätzliche Partner integriert werden können.

Der Empfehlung der Beratungsgruppe Netzwerk21 folgend werden auch den bisherigen Drittnutzern im MQ - Depot, basis wien, springerin, Galerienverband, AICA, Public Netbase - die bisherigen Flächen zu den auch für die quartier21 Teilnehmer geltenden Bedingungen zur Miete angeboten. Mietvertragsverhandlungen mit diesen Interessenten sind im Gange bzw. in Vorbereitung.

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