Vorarlberger EDV-Offensive an Schulen voll angelaufen BILD

LH Sausgruber: Bereits 320 PCs an Vorarlberger Schulen geliefert

Bregenz (VLK) - Vorarlberg setzt einen nachhaltigen Impuls
zur Nutzung neuer Medien in den Schulen. In die EDV-
Ausstattung der Vorarlberger Schulen werden in den nächsten
drei Jahren Mittel von bis zu 145 Millionen Schilling (10,5 Millionen Euro) fließen. Landeshauptmann Herbert Sausgruber
zieht eine erste Zwischenbilanz: "Seit Sommer dieses Jahres
wurden bereits 320 PCs an Vorarlberger Schulen geliefert und installiert". Mit vordringlicher Priorität wurde die
Ausstattung der allgemeinbildenen höheren Schulen (AHS) und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS)
verbessert. "Somit sind diese Schulen für einen zeitgemäßen Informatikunterricht gerüstet", freut sich Schullandesrat
Siegi Stemer. ****

Bisher hat noch kein anderes Bundesland so massiv in den EDV-Bereich der Schulen investiert wie Vorarlberg. "Hier sind
sich alle Entscheidungsträger einig, dass diese Mittel gut
angelegt sind als Investition in die Zukunft des Landes",
betont der Landeshauptmann.

EDV-Offensive an Vorarlberger Schulen

Die Vorarlberger EDV-Initiative für Schulen wird getragen
von der Vorarlberger Landesregierung gemeinsam mit
Gemeinden, dem Bund, der Vorarlberger Wirtschaft und der Arbeiterkammer. Nach einem Gesamtkonzept, das alle Schulen Vorarlbergs umfasst, werden von den Partnern dieses Projektes
die notwendigen Aufwändungen, verteilt über drei Jahre,
getragen. Davon wurden seit dem Sommer 2001 bereits 24
Millionen Schilling (1,7 Millionen Euro) investiert. So
wurden bisher für die AHS 15 Millionen Schilling (knapp 1,1 Millionen Euro), für die BMHS 7 Millionen Schilling (508.000
Euro) und für Gemeindeschulen rund 2 Millionen Schilling
(145.000 Euro) investiert. Damit konnten
Netzwerkinstallationen, Server, PCs und Datenprojektoren
beschafft werden.

Auch bei den Gemeinden ist die Planung für die Volks- und Hauptschulen, sowie für polytechnische und Sonderschulen voll angelaufen. Stemer: "Hier wird auf Grund der Budgetierung vor
allem im nächsten Jahr ein massiver Investitionsschub
erwartet".

Hohe Priorität für Standardisierung

Im Sinne des Gesamtkonzeptes hat die Standardisierung eine
hohe Priorität. Es wurden Werkzeuge erarbeitet, die den
Aufwand für die technische Betreuung senken werden. Hier ist beispielhaft anzuführen: Eine einheitliche Netzwerk- und Sicherheitsstruktur, das automatische Installieren von
Software auf den Arbeitsgeräten und eine hochwertige Internetanbindung. Hier wurde in den Sommermonaten vom Technik-Center der Vorarlberger
Telekommunikationsgesellschaft (VTG) massive Entwicklungs-
und Planungsunterstützung geleistet.
(so/tm/dig,nvl)

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