FP-Sichrovsky: FPÖ sucht keine Kooperation mit "rechtem Lager Europas"

Zusammenarbeit nach Sachthemen und nicht nach ideologischen Wurzeln

Wien, 2001-11-12, -(fpd)- "Die Freiheitliche Partei hat weder die Absicht noch das Ziel gemeinsam mit sogenannten "rechten" oder "rechtsextremen" Parteien in Europa zusammenzuarbeiten oder gemeinsame Listen für nationale oder europaweite Wahlen zu erstellen", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Die FPÖ habe sich schon immer als eine österreichische Partei verstanden, die eine Kooperation mit anderen Parteien auf der Grundlage von politischen Zielen und Inhalten suche und sich nicht nach veralteten, klischeehaften links-rechts Ideologien richte. Sichrovsky weiter:" Sie hat in den vergangenen Jahren vor allem im Europäischen Parlament eine nach Sachthemen bedingte Zusammenarbeit mit anderen Parteien gesucht und auch gefunden. Die politische Unabhängigkeit hat es der FPÖ ermöglicht, im Sinne der Verbesserung der Lebensqualität der Bürger, sowohl mit Parteien des rechten als auch des linken politischen Spektrums zu kooperieren."****

Dies schließe die Möglichkeit nicht aus, mit der von Dr. Jörg Haider angekündigten Idee europaweit mit einer freiheitlichen Liste bei der nächsten EU-Wahl anzutreten. Sichrovsky stellt aber fest, "daß dies keinesfalls bedeutet, daß die FPÖ sich jenen Parteien anschließt, die sich selbst als das "rechte Lager" in Europa definieren."

Die Teilnahme einzelner FPÖ-Funktionäre an politischen Veranstaltungen sei deren private Entscheidung, bedeute aber nicht, daß dahinter ein offizieller Beschluß der Parteispitze stehe. "Es gibt jedoch eine eindeutige Entscheidung der Parteispitze mit Vertretern von politischen Gruppierungen, die nicht auf der Grundlage der anerkannten demokratischen Werte agieren, nicht zusammenzuarbeiten", so Sichrovsky abschließend.

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