Feierliche Verleihung der "Nestroy"-Preise im ORF: Drei Nestroys für "Rosmersholm"

Wien (OTS) - Seit seiner Gründung im Jahr 2000 wurde der Erste Wiener Theaterpreis, der "Nestroy", sowohl vom Publikum als auch von den Theaterschaffenden als das angenommen, was er sein soll: Eine Auszeichnung für die großartigsten Leistungen eines Theaterjahres. Der ORF ist von Anfang an Partner beim Ersten Wiener Theaterpreis.

Am Samstag, dem 10. November 2001, fand um 21.55 Uhr in ORF 2 die Übertragung der feierlichen Nestroy-Gala aus dem Volkstheater statt, 202.000 Zuseher (Marktanteil von 13 Prozent) waren mit dabei. Durch den Abend führte Peter Simonischek, Regie führte Heidi Haschek. Anwesend waren unter anderem Stars aus der Film- und Theaterwelt wie Luise Martini, Gerd Voss, Nicole Beutler, Hilde Sochor, Eric Schleyer, Barbara Wussow, Albert Fortell, Gundula Rapsch, Harald Pichowetz, Toni Böhm sowie ORF-Programmintendantin Kathrin Zechner und ORF-Informationsintendant Hannes Leopoldseder.

Die Preisträger der "Nestroy"-Trophäe blieben bis zuletzt geheim. Die Gewinner des "Nestroy" wurden von den Laudatoren Kirsten Dene, Birgit Doll, Angelica Domröse, Jürgen Flimm, Bruno Ganz, Hans Gratzer, Karlheinz Hackl, Michael Haneke, Christine Kaufmann, Sophie Rois und Emmy Werner bekannt gegeben.
Das prominente Damen-Trio Maria Köstlinger, Birgit Minichmayr und Gabriele Schuchter servierte zwischen den Preisüberreichungen einen vergnüglichen Mix aus Nestroy-Couplets, Regie dazu führte Michael Gampe. Alexander Kukelka arrangierte und vertonte dafür zwei Wenzel-Müller-Couplets, die von Peter Hofbauer und Peter Ahorner aus original Nestroy-Zitaten zusammengestellt wurden.

Das sind die Gewinner des "Nestroy 2001":

Lebenswerk:
George Tabori

Bestes Stück (Autorenpreis):
Christoph Ransmayr für "Die Unsichtbare"

Beste Off-Produktion:
"Hain" (Klaus Haberl), bernhard ensemble (Grischka Voss/Ernst Kurt Weigel)

Beste deutschsprachige Aufführung:
"Rosmersholm" (Henrik Ibsen), Inszenierung Peter Zadek, Burgtheater/Akademietheater

Beste Regie:
Peter Zadek "Rosmersholm" (Henrik Ibsen), Akademietheater

Beste Ausstattung:
Martin Zehetgruber "Glaube und Heimat" (Karl Schönherr), Burgtheater

Beste Schauspielerin:
Judith Engel als Sue und Die Frau in "Bash" (Neil La Bute), Koproduktion Wiener Festwochen/Hamburger Kammerspiele (Akademietheater)

Bester Schauspieler:
Sven-Eric Bechtolf als Hubert Finidori in "Drei Mal Leben" (Yasmina Reza), Akademietheater

Beste Nebenrolle
Peter Fitz als Rektor Kroll in "Rosmersholm" (Henrik Ibsen), Akademietheater

Bester Nachwuchs weiblich
Mareike Sedl als Das Mädchen in "Roberto Zucco" (Bernard-Marie Koltès), Koproduktion Wiener Festwochen/Burgtheater (Akademietheater)

Bester Nachwuchs männlich
Georg Staudacher (Regisseur) "Café Tamagotchi" (Wolfgang Bauer), Rabenhof

(Foto via APA)

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