Kadenbach: Drogen und Jugend: Prävention und Aufklärung statt Strafen und Kriminalisierung

Nicht mehr zu überbietende Bigotterie der VPNÖ

St. Pölten, (SPI) - "Pure Bigotterie und eine nicht mehr zu überbietende Doppelbödigkeit in Sachen Drogenmissbrauch und Jugend", ortet SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach bei der ÖVP-Niederösterreich. "Man kann zur aktuellen Kampagne der SJ stehen wie man will und man sollte derart transportierte Inhalte auch ablehnen. Gleichzeitig ist aber jede ernstzunehmende politische Kraft aufgerufen, nicht nur politisches Kleingeld wechseln zu wollen, sondern tatsächlich im Interesse der Jugend und der Gesellschaft gegen Drogenmissbrauch in all seinen Varianten und Ausprägungen aufzutreten. Die NÖ Sozialdemokraten setzen in ihrer Drogenpolitik weiterhin auf Prävention und Aufklärung und nicht auf Strafen und Kriminalisierung der jungen Menschen, wie dies die konservativen Parteien betreiben", so Kadenbach.

Während Jugendliche als Konsumenten illegaler Drogen von der ÖVP kriminalisiert und ins gesellschaftliche Abseits gestellt werden, verweigert sich die gleiche ÖVP-Niederösterreich einem engagierteren Vorgehen gegen die größte Gefahr - nämlich des massiv ansteigenden Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen und jungen Menschen. Die ÖVP-Niederösterreich war es, die sich im neuen Jugendgesetz gegen härtere Strafen für jene Betriebe aussprach, die trotz gesetzlichen Verbotes Alkohol an Kinder und Jugendliche ausschenken. Die ÖVP ist es, die ihre schützende Hand über jene hält, die damit in Kauf nehmen, das alkoholisierte Jugendliche als Verkehrsteilnehmer nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden. "Wenn Jugendlichen unter 16 der Besitz von Alkohol und Tabakwaren verboten ist, muss man auch den Verkauf zu unterbinden versuchen. Hier hat sich leider die ÖVP quergelegt, was sich für mich als absurd darstellt. Jene, die den Jugendlichen Alkohol verkaufen, sollen straffrei bleiben, die Jugendlichen selbst sollen aber bestraft werden. So kann es nicht sein und das werden wir nicht hinnehmen", so Kadenbach. (Schluss) fa

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