Haupt zu Sitzung der europäischen Minister für Kinderfragen: Österreich steht sehr gut da - Verbesserungen aber immer möglich

Wien (BMSG/OTS) - Anlässlich seiner Teilnahme an der heute stattfindenden Sitzung der europäischen Minister für Kinderfragen nahm heute der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt, Stellung. Österreich stehe im internationalen Vergleich sehr gut da, es gelte nun, da und dort Verbesserungen zu erreichen.****

Die heute stattfindende Sitzung sei die zweite dieser Art, es sei vereinbart worden, dass sich die europäischen Minister für Kinderfragen deshalb im November treffen sollten, da in diesem Monat der UN-Tag des Kindes stattfinde, und dies somit ein geeigneter Zeitraum für diesbezügliche Diskussionen sei.

Einer der Tagesordnungspunkte sei die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die Österreich bereits ratifiziert hat. Minister Haupt unterstütze besonders das Ziel, die physische und psychische Gesundheit von Kindern besonders zu fördern und jegliche sexuelle Ausbeutung unter allen Umständen zu verhindern. "Denn Gewalt an Kindern gehört zu den größten Verbrechen überhaupt", so der Minister. Aus sozialen, medizinischen und erzieherischen Aspekten des Mutter-und Kindschutzes sei dem Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlungen und jeglicher Form von Diskriminierung höchste Aufmerksamkeit zu schenken. Darüber hinaus sei die Familie in allen Formen der Partnerschaft aktiv zu unterstützen.

Österreich gehöre zu jenen EU-Staaten mit den besten Familienleistungen. "Diesen Status verdanken wir vor allem der immens wichtigen Einrichtung des Kinderbetreuungsgeldes, das den Eltern eine viel größere Wahlfreiheit und einen erweiterten Handlungsspielraum schenkt. Und das hat natürlich direkt positive Auswirkungen auf die Kinder", unterstrich der Minister weiters.

Ein ebenso wichtiger Punkt bei der Sitzung sei die Beteiligung der Kinder an Entscheidungen, die sie direkt betreffen. Auch hier könne Österreich mit gutem Beispiel vorangehen: Das Bundesjugendvertretungsgesetz sei nämlich die rechtliche Grundlage für die Vertretung der Anliegen junger Menschen gegenüber der Bundesregierung. Weiters seien es die informellen "Kindergemeinderäte", die eine Beteiligung der Kinder und Jugendlichen auf Gemeindeebene möglich machten. "Unser Land steht bei all den besprochenen Thematiken hervorragend da, man denke nur weiters an das Audit Familie und Beruf, sowie an das Audit Familienfreundlichste Gemeinde. Wir werden weiter an Verbesserungen arbeiten. Und genau für den Ausbau dieser Beteiligungsformen werde ich mich stark machen. Die bisher eingeführten Maßnahmen machen klar, das Österreich eine Vorreiterrolle in Europa einnimmt. Ich werde unsere Errungenschaften den Kolleginnen und Kollegen der anderen europäischen Länder sehr ans Herz legen", erklärte Minister Haupt abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: (01) 71100-6440
http://www.bmsg.gv.at

Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO/NSO