LHStv. Onodi zu Tarif-Einigung der Rettungsorganisationen und der Versicherungsträger:

Umfassende Versorgung der Bevölkerung bei Krankentransporten weiterhin gewährleistet

St. Pölten, (SPI) - "Die nun zwischen den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und Arbeitersamariterbund und den NÖ Krankenversicherungsträgern erzielte Einigung betreffend der neuen Tarife für die Rettungs- und Krankentransporte zeigt das große Verantwortungsbewusstsein aller an den Verhandlungen beteiligten Institutionen. Mit dieser Einigung ist gewährleistet, dass sich alle Patienten weiterhin auf die Versorgungssicherheit der Rettungsorganisationen verlassen können und die Organisationen selbst eine wirtschaftlich gerechtfertigte Abgeltung ihrer Kosten erhalten, was schlussendlich den umfassenden Betrieb sichert", zeigt sich NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi erfreut über die Einigung. Die nun erzielte Einigung bedarf noch der Zustimmung des Sozialministeriums.****

Die Gefahr stand im Raum, dass die Patienten ab 1. Jänner 2002 die Rechnungen für Rettungs- und Krankentransporte selbst bezahlen hätten müssen. Erst danach hätte die Rechnung, ähnlich wie bei Privatärzten, bei der Kasse eingereicht werden können. Wie viel davon die Kassen dann auch wieder retourniert hätten, wäre ungewiss gewesen. Für einen Dialysepatienten, der drei Mal pro Woche zur Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden muss, wären damit Kosten in der Höhe mehrerer Zehntausend Schilling aufgelaufen.

"Nach der sehr positiven Organisations- und Wirtschaftlichkeitsanalyse der Rettungsorganisationen und den nun aufgenommenen Verhandlungen um eine stärkere Beteiligung des Landes an den Kosten der Rettungsdienste zeigt die aktuelle Einigung jedenfalls eines: Alle Institutionen waren bei aller Unterschiedlichkeit der Standpunkte bemüht, die Interessen der Patienten zu wahren und keine untragbaren Zustände bzw. die Gefährdung der Versorgungssicherheit Platz greifen zu lassen. In diesem Gedanken werden ich auch die aktuellen Verhandlungen auf Landesebene führen und ich bin überzeugt, dass wir zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung kommen", so die verantwortliche NÖ Gesundheitsreferentin abschließend.
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