Winterurlaubsland Nr. 1" Utl.: "Unsere Wintersportler sind wichtige Imageträger für

Wien (BMWA/OTS) - Wie wichtig die Symbiose von Rennsport,
Tourismus und Wirtschaft sei unterstrich Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann im Rahmen der heutigen Pressekonferenz gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Österreich Werbung (ÖW) Dr. Arthur Oberascher und dem Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes Prof. Peter Schröcksnadel. Österreich sie das "Wintertourismusland Nr. 1" und Schifahren nach wie vor "Nationalsport" der Österreicher und eine Grundstütze des heimischen Tourismus.***

Nehme man nun all diese Faktoren, dass Österreich europaweit das "Wintertourismusland Nr. 1" (mit 70% Marktanteil) ist, bei Reisezweck an erster Stelle der "Sport" (61%, 1997/98: 74%) und im Winter das "Erleben von Bergen, Schnee und Sonne" steht und dass drittens bei häufig ausgeübten sportlichen Aktivitäten dominiert mit 57 % nach wie vor der alpine Skilauf mit 57 %dominiert und bedenkt man, dass der Anteil der Winterurlauber mit Kindern unter 14 Jahren bei nur 12% liegt, ist klar, dass gerade unsere erfolgreichen österreichischen Wintersportler national und international wichtige Imageträger für die Tourismusmarke Österreich sind.

Deswegen freue sie, Rossmann sich auch besonders, dass es seit dem heurigen Jahr endlich eine Kooperation der ÖW mit dem ÖSV gebe, die sowohl den Imagewert des Wintersport- als auch des Tourismuslandes Österreich erhöhen werde. Ab jetzt werben nämlich z.B. ÖSV-Sportler aller Disziplinen (Ski Alpin, Ski Nordisch, Snowboard und Freestyle) auf ihren Outdoor-Anzügen mit der Internetadresse austria-tourism.com für das Urlaubsland Österreich

Rossmann betonte, dass der Winter für Österreichs Tourismusbilanz seit Jahren stetig an Bedeutung gewinne. Österreich punktet bei seinen Gästen vor allem mit Schneesicherheit, habe doch die Seilbahn-Branche Milliardeninvestitionen getätigt. Auch sei die Bedeutung des Wellnessbereichs von 5% im Zeitraum 1997/98 auf 11% gestiegen. Betrug im Tourismusjahr 1990 das Verhältnis von Winter- zu Sommernächtigungen noch rund 39 % zu 61 % des Gesamtnächtigungsaufkommens, so hat sich das Winter-Sommer-Nächtigungsverhältnis im Jahr 2000/2001 zu Gunsten des Winters auf 46 % zu 54 % verschoben. Dabei ist der Wintergast für die heimische Tourismuswirtschaft besonders lukrativ, denn die Wintergäste geben mit durchschnittlichen Tagesausgaben von ATS 1.337,-- um rund ATS 300,-- mehr aus als Sommergäste. Österreich ist nach wie vor mit einem Marktanteil von 70% bei unserem wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland das "Wintertourismusland Nr. 1", die Schweiz und Italien folgen weit abgeschlagen mit 13 % und 10 %.

Laut Gästebefragung Österreich Winter 200/2001 dominiere der alpine Skilauf mit 57 % bei den sportlichen Aktivitäten. Vor drei Jahren betrug dieser Wert noch 69 %. Um dieser Entwicklung unseres Nationalsports entgegenzusteuern, sollten besonders die Kinder zum Schilaufen motiviert werden, denn sie seien die Gäste von morgen. Bedauerlich sei, dass der Winterurlaub mit Kindern unter 14 Jahren laut GBÖ bei nur 12% liege. Daher stehe auch die Kinderbetreuung bei den Reisemotiven an letzter Stelle. Sie setze sich daher dafür ein, verstärkt Schulschikurse abzuhalten und Österreich auch im Winter als Familienurlaubsland stärker zu positionieren. "Schifahren ist weltweit mit dem Image Österreichs verbunden. Dieser Aspekt darf nicht vernachlässigt werden!"

Gemeinsam mit der ÖW habe sie, Rossmann, angeregt verschiedene Initiativen zu verstärken wie z.B. das Aufgreifen jugendlicher Trends im Wintersport, Nutzung neuer Kommunikationskanäle (Internet, WAP, SMS), Organisation von Events, die wirtschaftliche Synergien zwischen Sport, Lebensgefühl und Party nutzen, um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Rossmann hob besonders die in Deutschland gestartete Initiative "Österreich macht Schule" hervor, wo durch Vorträge und Veranstaltungen vor Ort bzw. besonders ansprechende Angebote die Jugend für Schulschikurse nach Österreich geholt werden soll. Im November startet sie einen großangelegten Workshop zum Thema "Kinder zum Schifahren motivieren" mit Vertretern aus den Bereich Tourismus und Wirtschaft.

"Immerhin haben 70% der Alpin-Skifahrer und 85% der Snowboarder und Carver als Kind unter 14 Jahren Skifahren gelernt!", so Rossmann.

(Schluss) bxf

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