Holz bringt hohe Deviseneinnahmen für Österreich: 31,8 Milliarden Schilling (2,31 Milliarden Euro) Exportüberschuss - GRAFIK (web)

Wien (OTS) - Holz und Holzprodukte gehören zu den wichtigsten Aktivposten des österreichischen Außenhandels: Mit einem Exportüberschuss von 31,8 Milliarden Schilling (2,31 Milliarden Euro) liegen Forst- und Holzwirtschaft in der Leistungsbilanz 2000 knapp hinter dem Fremdenverkehr am zweiten Platz. Dieser brachte es auf einen Exportüberschuss von 32 Milliarden Schilling (2,33 Milliarden Euro).

Bereits seit Jahren hält der Holzbereich seinen Platz an der Spitze der Handelsbilanz. Zu den gesamten österreichischen Exporteinnahmen von 959 Milliarden Schilling (69,69 Milliarden Euro) trug er im Jahr 2000 91,4 Milliarden Schilling (6,64 Milliarden Euro) bei. Dem standen Importe im Umfang von 59,6 Milliarden Schilling (4,33 Milliarden Euro) gegenüber. Wichtigste Handelspartner sind Deutschland und Italien sowie die anderen Länder der EU. Die Einnahmen tragen wesentlich zur Sicherung der rund 250.000 Arbeitsplätze in der österreichischen Forstwirtschaft und Holzverarbeitung bei.

Zusätzlicher Devisenfaktor: Die Holz verarbeitende Industrie gewinnt einen großen Teil der benötigten Energie - im Sinne der Kreislaufwirtschaft - durch thermische Nutzung von Holzresten, Rinde, Spänen sowie aus Ablauge. Durch diese Substitution fossiler Energieträger durch nachwachsende Rohstoffe verringern sich die Devisenabflüsse in beträchtlichem Ausmaß. Allein das Handelsbilanzdefizit für Erdöl betrug im Jahr 2000 insgesamt 23,8 Milliarden Schilling (1,73 Milliarden Euro).

Die Papier- und Plattenindustrie verarbeitete im Jahr 2000 rund 10,6 Millionen Festmeter Holz. Zum großen Teil Holz, das bei der notwendigen Waldpflege geerntet wird und für die Sägeindustrie ungeeignet ist sowie Sägenebenprodukte. Für die optimale Nutzung der heimischen Holzressourcen sorgt das FPP Kooperationsabkommen Forst-Platte-Papier, eine gemeinsame Plattform der österreichischen Forstwirtschaft, der Papier- und Zellstoffindustrie sowie der Span-und Faserplattenindustrie.

Papierindustrie

Im Jahr 2000 erwirtschaftete die heimische Papier- und Zellstoffindustrie einen Umsatz von 48,98 Milliarden Schilling (3,56 Milliarden Euro). Mit einem Handelsbilanzüberschuss von 26 Milliarden Schilling (1,89 Milliarden Euro) tragen die Produkte der Papier-, Karton- und Pappefabriken am meisten zur positiven Außenhandelsbilanz des Holzbereichs bei: Von den insgesamt über 4,38 Millionen Tonnen produzierter Waren wurden rund 83 Prozent exportiert.

Span- und Faserplattenindustrie

Die heimische Span- und Faserplattenindustrie produzierte im Jahr 2000 rund 2 Millionen m3 Span- und Faserplatten im Wert von 6,9 Milliarden Schilling (501,4 Millionen Euro). Die Exportquote dieses Jahres beläuft sich auf rund 80 Prozent, der Außenhandelsüberschuss beträgt 5 Milliarden Schilling (363,36 Millionen Euro).

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